Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt ermit­telt einen Tat­ver­däch­ti­gen nach Dieb­stahl eines Mobil­te­le­fons

BAM­BERG. Bereits im März ver­gan­ge­nen Jah­res mel­de­te ein 51-Jäh­ri­ger aus Weis­main bei der Poli­zei den Dieb­stahl sei­nes Mobil­te­le­fons. Der 51-Jäh­ri­ge war zu die­sem Zeit­punkt bei einer Bau­fir­ma beschäf­tigt, die auf der Bau­stel­le auf dem Are­al des Cla­vi­us-Gym­na­si­ums tätig war. Am Nach­mit­tag des 03.03.2016 leg­te er sein Han­dy der Mar­ke Sam­sung in einem Büro­con­tai­ner auf dem Bau­stel­len­are­al ab. Als er die­ses zwei­ein­halb Stun­den spä­ter wie­der an sich neh­men woll­te, stell­te er den Dieb­stahl des Gerä­tes fest, das zum dama­li­gen Zeit­punkt einen Wert von etwa 250 Euro hat­te. Einen kon­kre­ten Tat­ver­dacht konn­te der Geschä­dig­te damals nicht äußern, da zum Tat­zeit­punkt mehr als fünf­zig Per­so­nen auf der Bau­stel­le tätig waren.

Im April die­ses Jah­res wur­de nun bei der Über­prü­fung von Unter­la­gen eines in Nürn­berg ansäs­si­gen Elek­tro­han­dels fest­ge­stellt, dass dort das in Bam­berg ent­wen­de­te Sam­sung-Han­dy noch am glei­chen Tag von einem in Nürn­berg leben­den 46-jäh­ri­gen Mann ver­kauft wor­den war.

Im Rah­men anschlie­ßen­der auf­wen­di­ger Ermitt­lun­gen durch Beam­te der Ermitt­lungs­grup­pe der Poli­zei Bam­berg-Stadt konn­te dem 46-Jäh­ri­gen jetzt nach­ge­wie­sen wer­den, dass die­ser am Tat­tag als Sub­un­ter­neh­mer auf der Bau­stel­le in Bam­berg beschäf­tigt und dort bis ca. 15.30 Uhr tätig war. Unmit­tel­bar nach Arbeits­en­de ist der Beschul­dig­te zu dem Elek­tro­han­del im Nürn­ber­ger Zen­trum gefah­ren und hat das Tele­fon dort für 100 Euro ver­kauft. Das Mobil­te­le­fon wur­de zwi­schen­zeit­lich bereits wie­der an einen unbe­kann­ten Käu­fer ver­äu­ßert, sodass das der Geschä­dig­te sein Tele­fon vor­aus­sicht­lich nicht mehr erhält.

Die Ermitt­lun­gen ste­hen kurz vor Abschluss und der Vor­gang wird in Kür­ze der Staats­an­walt­schaft Bam­berg vor­ge­legt.

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