Jah­res­ab­schluss des Män­ner­krei­ses Don Bos­co Forch­heim

Arnold Gruber, Pfarrer P. Weierstrass und Eduard Nöth bei der Spendenübergabe
Arnold Gruber, Pfarrer P. Weierstrass und Eduard Nöth bei der Spendenübergabe

Spen­den­über­ga­be in Höhe von 2000 Euro

In einem Got­tes­dienst gedach­te der Män­ner­kreis Don Bos­co Forch­heim sei­nes erst kürz­lich ver­stor­be­nen Mit­glieds Ger­hard Karg. Die Gedan­ken der Got­tes­dienst­be­su­cher waren jedoch auch bei P. Josef Brandl, dem lang­jäh­ri­gen Pfar­rer, der schwer­erkrankt in einem Erlan­ger Kli­ni­kum liegt. Die anschlie­ßen­de advent­li­che Fei­er im Don Bos­co Stüberl wur­de von Pfar­rer P. Wei­er­strass und den Mit­glie­dern Arnold Gru­ber, Dr. Karl­heinz Kraus und Edu­ard Nöth besinn­lich bis hei­ter gestal­tet. Die Brü­der Wal­ter und Peter Wolf umrahm­ten die Fei­er musi­ka­lisch.

1. Vor­sit­zen­der Edu­ard Nöth begrüß­te die zahl­reich erschie­ne­nen Mit­glie­der und Freun­de der Gemein­schaft, nament­lich den geist­li­chen Bei­rat Pfar­rer P. Heinz Wei­er­strass . In sei­nem Jah­res­rück­blick ließ der Vor­sit­zen­de noch­mals die Ver­an­stal­tun­gen des Jah­res 2017 Revue pas­sie­ren. Er erin­ner­te dabei an den Besuch der Lan­des­aus­stel­lung in Nürn­berg, das Gespräch mit Land­rat Dr. Ulm und das Mit­fei­ern des Refor­ma­ti­ons­ju­bi­lä­ums in St. Johan­nis Forch­heim. Beson­ders beein­druck­te das Refe­rat über die For­men der Chri­sten­ver­fol­gung in der heu­ti­gen Zeit durch einen Ver­tre­ter von „Open Doors Deutsch­land“. Aber auch die wei­te­ren Ver­an­stal­tun­gen wie die Wan­de­rung nach Wei­lers­bach mit Mai­an­dacht, die Kel­ler­be­su­che in Gun­zen­dorf und Forch­heim, die herbst­li­che Wein­fahrt sowie ver­schie­de­ne Vor­trags­aben­de zeug­ten von der Leben­dig­keit der Gemein­schaft.

Nöth dank­te den Sale­sia­nern Don Bos­cos für ihren uner­müd­li­chen seel­sor­ge­ri­schen Dienst im Pfarr­ver­bund Forchheim/​Ost, aber auch für die 46 Jah­re, in denen der Orden das Jugend­wohn­heim Don Bos­co in Forch­heim betreibt und sich dabei um die Zukunft jun­ger Men­schen bemüht. Mit sei­nem Stell­ver­tre­ter Arnold Gru­ber über­gab Edu­ard Nöth Spen­den in Höhe von 2000 Euro. Hier­von erhielt 150 Euro das Werk „Don Bos­co Mondo“, die Ent­wick­lungs­or­ga­ni­sa­ti­on der Sale­sia­ner für benach­tei­lig­te Jugend­li­che in aller Welt. Wei­te­re 150 Euro gin­gen an „Open Doors Deutsch­land“ und 300 Euro an das bischöf­li­che Hilfs­werk Renova­bis. 400 Euro spen­de­te der Män­ner­kreis für die „Hilfs­ak­ti­on Noma e.V.“, die in Afri­ka die bak­te­ri­el­le Krank­heit Noma bekämpft. Rund 100.000 Kin­der wer­den im Jahr von die­ser Krank­heit betrof­fen, die inner­halb von 2 Wochen das Gesicht die­ser Kin­der zer­frisst. Schließ­lich erhielt P. Wei­er­strass 1000 Euro für den Ein­bau einer neu­en Küche im Pfarr­saal. Durch die gro­ße Spen­den­be­reit­schaft der Mit­glie­der sei es, so Edu­ard Nöth, all­jähr­lich mög­lich sozia­le und kirch­li­che Pro­jek­te zu unter­stüt­zen. P. Wei­er­strass sag­te dem Män­ner­kreis Don Bos­co hier­für ein herz­li­ches „Vergelt’s Gott“ und dank­te für die Mit­ar­beit in der Pfar­rei. Der Män­ner­kreis tra­ge mit sei­nem viel­fäl­ti­gen Ange­bot zu einer leben­di­gen Gemein­de bei.

Nöth ver­wies bei der Pro­gramm­vor­stel­lung 2018 dar­auf hin, dass der Geistl. Bei­rat Heinz Wei­er­strass am 15.März 2018 die künf­ti­ge Ent­wick­lung der Forch­hei­mer Stadt­kir­che beleuch­ten wird und dass am 19.4.18 der neue Diö­ze­san­män­ner­seel­sor­ger Dia­kon Micha­el Schofer in Forch­heim zu Gast sein wird. Edu­ard Nöth bat abschlie­ßend die Anwe­sen­den für den Män­ner­kreis, der zwi­schen­zeit­lich auch vie­le weib­li­che Mit­glie­der unter sich weiß, zu wer­ben. Er ermun­ter­te in sei­nen Schluss­wor­ten alle Mit­glie­der, sich auch im kom­men­den Jahr in die Arbeit des Män­ner­krei­ses der Pfar­rei ein­zu­brin­gen und das Ver­an­stal­tungs­an­ge­bot anzu­neh­men. Soli­da­ri­tät und Gemein­schaft zu üben, sei­en urchrist­li­che Tugen­den. Die­sen Prin­zi­pi­en wer­de man sich im Män­ner­kreis Don Bos­co auch im Jah­re 2018 ver­pflich­tet füh­len.

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