39000 Haus­hal­te gehen ab heu­te mit 100 MBit/​s ins Netz – Bad Staf­fel­stein ist dabei

Band­brei­ten bis zu 100 MBit/​s mög­lich – 62 Städ­te pro­fi­tie­ren vom Aus­bau – davon 1 in Ober­fran­ken

Der Vec­to­ring-Aus­bau der Tele­kom geht in den Jah­res­end­spurt. Heu­te gehen wei­te­re 39000 Haus­hal­te in 62 Städ­ten mit 100 MBit/​s im Down­load und 40 MBit/​s im Upload ans Netz. Und ande­rem dabei: Bad Staf­fel­stein in Ober­fran­ken. Am 27. Dezem­ber folgt eine wei­te­re FTTC-Inbe­trieb­nah­me-Wel­le. Bis Ende des Jah­res wird die Zahl der High­speed-Anschlüs­se in Deutsch­land vor­aus­sicht­lich auf über 30 Mil­lio­nen stei­gen.

So kommt das schnel­le Netz ins Haus

Auf der Strecke zwi­schen der ört­li­chen Ver­mitt­lungs­stel­le und dem Ver­tei­ler wird das Kup­fer- durch Glas­fa­ser­ka­bel ersetzt. Das sorgt für erheb­lich höhe­re Über­tra­gungs­ge­schwin­dig­kei­ten. Die Ver­tei­ler wer­den zu Mul­ti­funk­ti­ons­ge­häu­sen (MFG) umge­baut. Die gro­ßen grau­en Kästen am Stra­ßen­rand wer­den zu Mini-Ver­mitt­lungs­stel­len. Im MFG wird das Licht­si­gnal von der Glas­fa­ser in ein elek­tri­sches Signal umge­wan­delt und von dort über das bestehen­de Kabel zum Anschluss des Kun­den über­tra­gen. Um die Kup­fer­lei­tung schnell zu machen, kommt Vec­to­ring zum Ein­satz. Die­se Tech­nik besei­tigt elek­tro­ma­gne­ti­sche Stö­run­gen. Dadurch wer­den höhe­re Band­brei­ten erreicht. Ab der zwei­ten Jah­res­hälf­te 2018 wird Super-Vec­to­ring ein­ge­setzt. Dann sind Geschwin­dig­kei­ten von bis zu 250 MBit/​s mög­lich.

Schreibe einen Kommentar