Zufrieden zur Winterpause: FCE Bamberg zieht positive Bilanz

„Aufstieg das Ziel“

Neuland betrat der FC Eintracht, als er nach dem Abstieg mit neuem Trainer und einer jungen Mannschaft im Juli in die Bezirksligasaison startete. Einem Sieg zu Hause gegen Aufsteiger SV Würgau mit 3:0 folgte ein Auswärtssieg bei der DJK Don Bosco Bamberg mit 3:0. Viele weitere, überzeugende Erfolge kamen dazu. So steht der FC Eintracht Bamberg zur Winterpause auf Tabellenplatz 1. Die Zahlen, die neben der Tabellenführung hinzukommen, sind absolut vorzeigbar: Mit nur zwei Niederlagen kassierte der FCE die wenigsten Niederlagen, dazu hat die Mannschaft um Kapitän Maximilian Großmann die meisten Tore aller Ligavereine geschossen. Zudem haben die Domstädter von allen Mannschaften die wenigsten Gegentore eingefangen. Mit Maximilian Großmann hat der FC Eintracht zudem den besten Torschützen der Liga in seinen Reihen. „Maxi zeichnet seine Menschlichkeit aus, und wie er als Kapitän die Mannschaft führt. Er geht als Spieler voran, und hat natürlich seine Qualität im letzten Drittel“, ist Cheftrainer Michael Hutzler voll des Lobes über seinen verlängerten Arm auf dem Spielfeld.

Das diese positive Bilanz zur Winterpause nicht zu erwarten war, darauf weist Trainer Michael Hutzler hin: „Wir haben zwar gehofft, dass wir den jahrelangen Abwärtstrend stoppen können, aber mit so einer Halbrunde haben wir nicht gerechnet. Die zwei Niederlagen haben aber gezeigt, was passiert, wenn unsere Mannschaft nicht komplett konzentriert ist.“ Gerne erinnert sich der Übungsleiter „an den Auswärtssieg bei Don Bosco Bamberg. Da haben wir gemerkt, dass wir gut sein können. Das Spiel in Lettenreuth hat uns allen, denke ich, noch mehr zusammengeschweißt.“ Dort lag der FC Eintracht nach 83 Minuten noch mit 2:4 in Rückstand, am Ende siegte der FCE mit 5:4. „Es gab neben diesen Spielen aber auch viele weitere Begegnungen, die uns Freude bereitet haben.“

Einen Trend, wie sich die junge Mannschaft künftig entwickeln wird, möchte Hutzler „noch nicht abgeben, das ist zu früh. Aber ihr Weg ist vorgegeben: Wir wollen die Jugend entwickeln, wir wollen keine Spieler, die wir ausgebildet haben, mehr verlieren. Wir werden um alle kämpfen.“ Zum Saisonziel kommt vom Übungsleiter eine klare Aussage: „Wenn man wie wir mit sechs Punkten zur Winterpause Spitzenreiter ist, ist unser aller Ziel der Aufstieg. Wir wissen jedoch auch um die Gefahren der Rückrunde. Die Saison muss erst einmal zu Ende gespielt werde. Aber wir werden in den nächsten Monaten alles für einen Aufstieg tun.“

Aber nicht nur in der Liga, auch im Kreispokal war der FC Eintracht Bamberg erfolgreich.

Die junge Mannschaft steht im Endspiel und trifft am 1. Mai 2018 auf den SV Weidenberg. Souverän zog der FCE in das Finale ein, im Halbfinale siegten die Domstädter vor 700 Zuschauern im Fuchsparkstadion mit 5:1 gegen den Ligarivalen SV Merkendorf. Auch an diese Begegnung hat Michael Hutzler gute Erinnerungen: „Das war klasse: viel Tempo, viel Druck, viel Spielwitz, und ein souveräner Sieg. Die Kulisse hatte auch zum Spiel gepasst, es war einfach wunderbar. Jetzt wollen wir natürlich auch das Finale gewinnen.“ Für den Kreispokal hatte sich der FC Eintracht Bamberg am 9. Juli als Finalist der Bamberger Stadtmeisterschaft qualifiziert, die Meisterschaft wurde als Qualifikationsrunde für die zweite Pokalrunde angerechnet. Nach einem Freilos setzten sich die Bamberger in der dritten Runde am 24. August mit 7:6 (0:0, 1:1) nach Elfmeterschießen beim TSV Scheßlitz durch. Die vierte Runde überstanden die Domstädter durch einen 6:1 Sieg am 20. September beim SV Bavaria Waischenfeld. In Runde fünf siegte der Bezirksligatabellenführer am 27. September mit 7:0 bei der DJK Stappenbach. Insgesamt hatten 108 Mannschaften aus dem Spielkreis Bamberg/ Bayreuth/Kulmbach für die Teilnahme am Kreispokal gemeldet. Sein nächstes Ligaspiel absolviert der FC Eintracht Bamberg am Samstag, den 17. März 2018, mit dem Heimspiel gegen den SV Merkendorf. Die finale Terminfestlegung, auch zu den noch ausstehenden Begegnungen, erfolgt während der Winterpause. Zudem steht der Nachholtermin der Partie bei der SpVgg Germania Ebing noch nicht fest.

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