Vor­trag in Bay­reuth: “Was kön­nen wir glauben?”

Was kön­nen Chri­sten heu­te, also ziem­lich genau fünf­hun­dert Jah­re nach der Refor­ma­ti­on, glau­ben? Eine Ant­wort auf die­se Fra­ge ver­sucht Dr. Ralf Frisch, Pro­fes­sor für Syste­ma­ti­sche Theo­lo­gie und Phi­lo­so­phie an der Evan­ge­li­schen Hoch­schu­le Nürn­berg in sei­nem Vor­trag am Mon­tag, 20.11.2017 um 19.30 Uhr im Evan­ge­li­schen Bil­dungs­werk Bay­reuth, Semi­nar­raum im Hof, Richard-Wag­ner-Str. 24, Bay­reuth zu geben.

Frisch bezieht sich in sei­nem Vor­trag auf sein Buch zum Apo­sto­li­schen Glau­bens­be­kennt­nis. Frisch ver­ge­gen­wär­tigt die­ses Ur-Bekennt­nis der Chri­sten­heit all­ge­mein­ver­ständ­lich, inspi­rie­rend und mit­un­ter sogar auf­re­gend. Die­se Aus­le­gung des Glau­bens­be­kennt­nis­ses ist zugleich eine Aus­le­gung unse­rer Gegen­wart und eine Aus­ein­an­der­set­zung mit herr­schen­den natur­wis­sen­schaft­li­chen Welt- und Men­schen­bil­dern. Ralf Frisch ver­tritt die The­se, dass der christ­li­che Glau­be inmit­ten der Got­tes­ver­ges­sen­heit unse­rer abend­län­di­schen Kul­tur eine fas­zi­nie­ren­de und ver­nünf­ti­ge Alter­na­ti­ve dar­stellt. Um die­sen Glau­ben über­zeu­gend zur Spra­che brin­gen zu kön­nen, muss man aller­dings bereit sein, anders zu den­ken und die Welt anders zu sehen. Tut man dies, dann stel­len sich in der Begeg­nung mit dem Glau­bens­be­kennt­nis Ant­wor­ten auf die Sinn­fra­ge ein, die das Dasein in der ent­zau­ber­ten Welt wie­der zu einem meta­phy­si­schen Aben­teu­er wer­den lassen.

Der Vor­trag fin­det in Koope­ra­ti­on mit dem Freun­des­kreis Bay­reuth der Evan­ge­li­schen Aka­de­mie Tutz­ing statt.

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