Toter in der Bam­ber­ger AEO identifiziert

Symbolbild Polizei

BAM­BERG. Nach den bis­lang inten­siv geführ­ten Ermitt­lun­gen der Kri­mi­nal­po­li­zei und der Staats­an­walt­schaft Bam­berg lie­gen jetzt kon­kre­te Ermitt­lungs­er­geb­nis­se vor. Bei dem Toten han­delt es sich um einen 28-jäh­ri­gen Eri­tre­er. Dies erga­ben jetzt rechts­me­di­zi­ni­sche Unter­su­chun­gen. Für das Feu­er dürf­te der Mann selbst ver­ant­wort­lich gewe­sen sein.

Am frü­hen Mitt­woch­mor­gen kam es in einer Woh­nung im Erd­ge­schoss eines Unter­kunfts­ge­bäu­des in der Auf­nah­me­ein­rich­tung Ober­fran­ken (AEO) zu dem ver­hee­ren­den Feu­er. 15 der Anwe­sen­den erlit­ten durch die star­ke Rauch­ent­wick­lung in dem Gebäu­de leich­te Ver­let­zun­gen. Im Zuge der Lösch­ar­bei­ten fan­den die Feu­er­wehr­ein­satz­kräf­te in einem aus­ge­brann­ten Zim­mer den jetzt iden­ti­fi­zier­ten 28-Jäh­ri­gen, der in dem Gebäu­de­trakt wohn­haft war.

Bezüg­lich der Brand­ur­sa­che gehen die Ermitt­ler der­zeit davon aus, dass das Feu­er durch fahr­läs­si­gen Umgang mit Rauchu­ten­si­li­en ent­stand. Dies erga­ben die Aus­wer­tun­gen der zahl­rei­chen, mit Dol­met­schern durch­ge­führ­ten, Ver­neh­mun­gen der Bewoh­ner, der Begut­ach­tung eines Sach­ver­stän­di­gen des Baye­ri­schen Lan­des­kri­mi­nal­amts sowie dem Ein­satz eines spe­zi­ell aus­ge­bil­de­ten Spürhundes.

Die Mel­dung über den Brand in der mit Rauch­mel­dern aus­ge­stat­te­ten Woh­nung ging gegen 3 Uhr am Mitt­woch­mor­gen bei der inte­grier­ten Leit­stel­le in Bam­berg ein. Belast­ba­re Hin­wei­se, dass das Feu­er schon eini­ge Zeit vor­her gemel­det wur­de, erga­ben sich im Zuge der bis­her geführ­ten Ermitt­lun­gen nicht.

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