Opernstudio Oberfranken in der Mehrzweckhalle Plech

Bastienne und Zauberer Colas. Foto: K. Escher

Bastienne und Zauberer Colas. Foto: K. Escher

Liebe und Eifersucht standen – wie so oft in Oper und Operette – auch beim Opernabend in der Plecher Mehrzweckhalle im Mittelpunkt. Die Sängerinnen und Sänger des Opernstudios Oberfranken präsentierten Auszüge aus „Bastien und Bastienne“ von Wolfgang Amadeus Mozart sowie „Familiengemälde“ von Richard Strauss und Robert Schumann.

Leonie Neubauer und Tobias Gsell eröffneten den musikalischen Abend, der schon alleine aufgrund der Qualität der Darbietunen etwas mehr Zuhörer verdient hätte. Nach der Intrada spielten und sangen Melanie Akinbisehin (Bastien), Mirjam Theil (Bastienne) und Marius Pöhnlein (Zauberer Colas) in Ausschnitten die frühe Oper von Mozart, in der sich das glücklich verliebte, aber eifersüchtige Paar Bastien und Bastienne erst durch die „Künste“ des Zauberers Colar endgültig vereinten.

Im zweiten Teil des Abends wurde das Thema Liebe in den unterschiedlichen Facetten und verschiedenen Lebensstufen dargestellt. Die Lieder von Richard Strauss und Robert Schumann sangen das “ältere Paar“ Irmgard Seemann und Evi Haberberger sowie das „jüngere Paar“ Mirjam Theil und Evamaria Scheidel.
Die musikalische Leitung des Abends hatte Anna Baturina-Ringlein, die Gesangsausbildung lag bei Anneliese Meyer-Adam und Regie führte Gerhard Pohl.

Karlheinz Escher

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