Forchheimer MdB Lisa Badum zeigt Einsatz für den Klimaschutz

„Kohle? Erdöl? Atom? Wir vertreiben die bösen Klimageister!“ – Unter diesem Motto startet am kommenden Samstag die Demo im Rahmen der Weltklimakonferenz, die vom 6. bis 17. November in Bonn stattfindet. Unter den Demonstranten wird auch die bayerische MdB Lisa Badum sein.

„Gegen Kartelle in der Autoindustrie und der Kohlelobby muss endlich etwas unternommen werden“, so Badum, die sich in Bayern und besonders auch in ihrer Heimat Oberfranken für den Umstieg auf Erneuerbare Energien stark machen will.

Am Sonntag wird Lisa Badum schließlich gemeinsam mit Claudia Roth in Vertretung für den Deutschen Bundestag am internationalen parlamentarischen Treffen im Rahmen der Weltklimakonferenz in Bonn teilnehmen. Wie lässt sich das Pariser Klimaabkommen besser vorantreiben, was steht auf dem Spiel, wenn wir den Klimawandel nicht ernst nehmen und werden Klimaflüchtende die Herausforderung der Zukunft sein? Diesen Themen widmet sich die junge Abgeordnete gemeinsam mit Parlamentariern aus der ganzen Welt. Nicht nur Gastgeberland Fidschi, der pazifische Inselstaat, der bereits jetzt mit heftigen Folgen der Klimakrise zu kämpfen hat, wird einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

„Deutschland darf sich nicht mit Trump zusammen isolieren, sondern muss Vorreiter für den Klimaschutz sein. Gerade Bayern könnte bei dem Ausbau Erneuerbarer Energien und einem Umdenken in der Automobilindustrie hier eine wichtige Rolle spielen.“

Die Konferenz wird nochmals bestätigen, was schon in den Sondierungsgesprächen seitens der Grünen deutlich gemacht wurde: Die Klimaschutzziele sind nicht verhandelbar. Bis 2020 hatte sich Deutschland vorgenommen, 40 Prozent der CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 einzusparen. Um dieses Ziel auch zu erreichen, müssen wir jetzt handeln. Raus aus der Kohle und rein in Erneuerbare Energien ist hierbei entscheidend, aber auch bei Mobilität und im Wärmesektor muss es Fortschritte geben. Wichtig ist, endlich mit der grünen Transformation zu beginnen.

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