Bay­reu­ther Sanie­rungs­ge­biet “Innen­stadt Ost” soll erwei­tert werden

Unter­la­gen für vor­be­rei­ten­de Unter­su­chun­gen lie­gen ab 13. Novem­ber im Pla­nungs­amt aus

Im Stadt­pla­nungs­amt Bay­reuth lie­gen ab Mon­tag, 13. Novem­ber, Plan­un­ter­la­gen für vor­be­rei­ten­de Unter­su­chun­gen für eine Erwei­te­rung des Sanie­rungs­ge­bie­tes Innen­stadt Ost (Sanie­rungs­ge­biet H) aus. Die Unter­la­gen kön­nen im Neu­en Rat­haus, Luit­pold­platz 13, 9. Ober­ge­schoss (öffent­li­che Plan­auf­la­ge), wäh­rend der all­ge­mei­nen Dienst­stun­den (Mon­tag, Diens­tag und Don­ners­tag von 8 bis 16 Uhr, Mitt­woch von 8 bis 18 Uhr und Frei­tag von 8 bis 12 Uhr) ein­ge­se­hen wer­den. Mit­ar­bei­ter des Stadt­pla­nungs­am­tes ste­hen auf Wunsch mon­tags bis frei­tags von 8 bis 12 Uhr sowie mitt­wochs zusätz­lich von 14 bis 18 Uhr für Erläu­te­run­gen zur Verfügung.

Das Sanie­rungs­ge­biet Innen­stadt Ost wur­de vom Stadt­rat Bay­reuth im Okto­ber 2010 auf der Basis vor­be­rei­ten­der Unter­su­chun­gen aus den Jah­ren 2009/2010 förm­lich fest­ge­legt und in das Städ­te­bau­för­de­rungs­pro­gramm „Akti­ve Zen­tren“ auf­ge­nom­men. Die aktu­ell lau­fen­de Sanie­rung des Mark­gräf­li­chen Opern­hau­ses mit Redou­ten­haus und diver­se ande­re Maß­nah­men, wie bei­spiels­wei­se die Neu­ge­stal­tung der Syn­ago­ge ein­schließ­lich der Ein­rich­tung eines jüdi­schen Kul­tus- und Kul­tur­zen­trums, die Eröff­nung der Stadt­bi­blio­thek mit Volks­hoch­schu­le im RW21 und der Umzug des Iwa­le­wa-Hau­ses füh­ren zu ver­än­der­ten Rah­men­be­din­gun­gen, die über das bestehen­de Sanie­rungs­ge­biet hin­aus­strah­len. Eine Bestands­ana­ly­se zeigt, dass sich die städ­te­bau­li­chen Miss­stän­de auch außer­halb des Sanie­rungs­ge­biets fort­füh­ren und im direk­ten bau­li­chen und funk­tio­na­len Zusam­men­hang mit dem bis­he­ri­gen Sanie­rungs­ge­biet Innen­stadt Ost stehen.

Daher hat der Stadt­rat im Juli die­ses Jah­res beschlos­sen, vor­be­rei­ten­de Unter­su­chun­gen für eine öst­li­che Erwei­te­rung des Sanie­rungs­ge­bie­tes durch­zu­füh­ren. Der Unter­su­chungs­be­reich mit einer Flä­che von etwa 11,8 Hekt­ar beinhal­tet das Quar­tier zwi­schen Josephs­platz, Hohen­zol­lern­ring und Richard-Wagner-Museum.

Die vor­be­rei­ten­den Unter­su­chun­gen sol­len Fak­ten über die sozia­len, struk­tu­rel­len und städ­te­bau­li­chen Ver­hält­nis­se und Zusam­men­hän­ge erbrin­gen. Hier­für wur­de das in Bay­reuth schon täti­ge Inge­nieur­bü­ro Pla­ner­so­cie­tät aus Dort­mund beauftragt.

Das Stadt­bau­re­fe­rat weist dar­auf hin, dass die Eigen­tü­mer, Mie­ter oder Päch­ter ver­pflich­tet sind, Aus­kunft über Sach­ver­hal­te zu geben, deren Kennt­nis zur Beur­tei­lung der Sanie­rungs­be­dürf­tig­keit des frag­li­chen Gebiets erfor­der­lich ist. An per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten kön­nen ins­be­son­de­re Anga­ben der Betrof­fe­nen über ihre per­sön­li­chen Lebens­um­stän­de, nament­lich über die Berufs‑, Erwerbs- und Fami­li­en­ver­hält­nis­se, das Lebens­al­ter, die Wohn­be­dürf­nis­se, die sozia­len Ver­flech­tun­gen sowie über die ört­li­chen Bin­dun­gen erho­ben werden.

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