Förster der Forstverwaltung führen Schulklassen: Walderlebnisspiele rund um die Burg Feuerstein

Die Klasse 3a der Grundschule Kirchehrenbach mit ihren Lehrkräften Peter Frank und Carmen Brieger (im Hintergrund v.l.) zeigt stolz den Bergahorn, den sie gepflanzt haben. Forstamtsrat Matthias Jessen (im Hintergrund 3. v.r.) und Ludwig Thiem (1. v.r.) vom Jugendhaus Burg Feuerstein überwachen die Pflanzaktion.

Die Klasse 3a der Grundschule Kirchehrenbach mit ihren Lehrkräften Peter Frank und Carmen Brieger (im Hintergrund v.l.) zeigt stolz den Bergahorn, den sie gepflanzt haben. Forstamtsrat Matthias Jessen (im Hintergrund 3. v.r.) und Ludwig Thiem (1. v.r.) vom Jugendhaus Burg Feuerstein überwachen die Pflanzaktion.

Welche Larve steckt denn hier unter der Baumrinde?

Bei den diesjährigen Walderlebnisspielen rund um die Burg Feuerstein bei Ebermannstadt konnten acht Grundschulklassen aus dem Landkreis Forchheim die Faszination Wald an verschiedenen Stationen hautnah erfahren.

Für die rund 160 Grundschüler gab es bei den traditionellen „Feuerstein-Spielen“ wieder viel zu erleben. So durften sich die Kinder unter anderem als Insektenforscher betätigen, ihr Wissen über den Lebensraum Wald in einem Quiz unter Beweis stellen oder selbst mit einer Handsäge einen kleinen Baum fällen. Nicht einmal das nasskalte Herbstwetter tat der guten Stimmung einen Abbruch und konnte die Schüler nicht davon abhalten, eigenhändig ihr persönliches Bäumchen zu pflanzen.

Die Schulkinder betätigen sich als Insektenforscher und untersuchen den Lebensraum unter der Rinde von gefälltem Holz.

Die Schulkinder betätigen sich als Insektenforscher und untersuchen den Lebensraum unter der Rinde von gefälltem Holz.

Der Erlebnistag mit seinen verschiedenen Stationen wird bereits seit 1999 alljährlich von der Forstverwaltung Scheßlitz zusammen mit dem Team des Jugendhauses der Burg Feuerstein im angrenzenden Wald organisiert und durchgeführt. Forstoberinspektorin Rita Satzger vom Forstrevier Streitberg bereitete zusammen mit Ludwig Thiem vom Jugendhaus Burg Feuerstein einen Parcours mit vier Stationen vor. Jeder Klasse stellte die Forstverwaltung einen Forstpaten zur Seite. An der Insektenstation zum Beispiel konnten die Kinder selbst untersuchen, welche Tiere unter der Rinde von Bäumen leben. Es war sehr spannend, wenn zum Beispiel große Bockkäferlarven zum Vorschein kamen, die sich unter der Rinde zu fertigen Käfern entwickeln werden. Das vielfältige Angebot stieß bei den Grundschülern auf reges Interesse und die Forstpaten hatten alle Hände voll zu tun, sämtliche Nachfragen zu beantworten.

„Im Laufe der Jahre haben bei den Feuersteinspielen bereits über 3000 Grundschüler ihren eigenen Baum pflanzen dürfen“ berichtet Ludwig Thiem vom Jugendhaus stolz. Als Belohnung für die schweißtreibende Pflanzaktion hatte das Team vom Jugendhaus heißen Tee und Würstchen bereitgestellt, was die Strapazen des Vormittages schnell vergessen ließ.

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