Jah­res­bi­lanz zum Aus­bil­dungs­markt 2017

Symbolbild Bildung
  • 5132 gemel­de­te Berufsausbildungsstellen
  • 3583 gemel­de­te Bewerber
  • 38 Jugend­li­che noch auf Ausbildungsplatzsuche
  • 812 unbe­setz­te Ausbildungsstellen

Die Jah­res­bi­lanz zum Aus­bil­dungs­markt des Agen­tur­be­zirks Bam­berg-Coburg umfasst zeit­lich das Bera­tungs­jahr, das jeweils am 1. Okto­ber beginnt und am 30. Sep­tem­ber endet.

Im zurück­lie­gen­den Bera­tungs­jahr 2016/17 ent­fie­len 5 132 bei der Berufs­be­ra­tung gemel­de­te Berufs­aus­bil­dungs­stel­len auf 3 583 gemel­de­te Bewer­ber. Der Arbeit­ge­ber­ser­vice bekam im Ver­gleich zum Vor­jahr 145 oder 2,7 Pro­zent weni­ger Lehr­stel­len gemel­det. Auch die Zahl der Bewer­ber ging in die­sem Jahr zurück. Sie sank um 432 oder 10,8 Pro­zent. 2 383 Bewer­ber haben eine Aus­bil­dung begon­nen, 192 weni­ger (-7,5 Pro­zent) als im letz­ten Jahr. 577 besu­chen eine wei­ter­füh­ren­de Schu­le, stu­die­ren oder machen ein Prak­ti­kum. Das sind 157 (-21,4 Pro­zent) weni­ger als in 2015/16. Zum Ende des Berichts­jah­res der Berufs­be­ra­tung ste­hen 38 unver­sorg­ten Bewer­bern (4 weni­ger als im Vor­jahr) noch 812 unbe­setz­te Aus­bil­dungs­stel­len (310 mehr als in 2016) gegenüber.

Gemein­sam mit den Kam­mern enga­giert sich die Agen­tur für Arbeit im Rah­men der Nach­ver­mitt­lungs­ak­ti­on, noch Jugend­li­che und die Aus­bil­dungs­be­trie­be zusam­men­zu­füh­ren. Auch für Bewer­ber, die sich im Über­gangs­sy­stem befin­den, sowie für Aus­bil­dungs­ab­bre­cher bestehen gute Mög­lich­kei­ten für den Start in eine Aus­bil­dung. „Der sich abzeich­nen­de demo­gra­fi­sche Wan­del und die seit eini­gen Jah­ren anhal­tend posi­ti­ve kon­junk­tu­rel­le Ent­wick­lung haben dazu geführt, dass die Arbeit­ge­ber mehr aus­bil­den. Die Chan­cen für einen jun­gen Men­schen, über eine betrieb­li­che Aus­bil­dung in das Arbeits­le­ben ein­zu­stei­gen, sind so gün­stig wie noch nie.

Der regio­na­le Aus­bil­dungs­markt bie­tet ein span­nen­des viel­fäl­ti­ges Ange­bot für den Berufs­ein­stieg. Von A wie Anla­gen­me­cha­ni­ker über K wie Kauf­mann oder Koch bis hin zum Zwei­rad­me­cha­ni­ker, ist alles dabei. Mit etwas Fle­xi­bi­li­tät und guter Vor­be­rei­tung gelingt der Sprung in die Arbeits­welt. Denn rein rech­ne­risch stan­den im letz­ten Bera­tungs­jahr 143 gemel­de­te Aus­bil­dungs­stel­len 100 jun­gen Berufs­wäh­lern gegen­über. Die Ent­wick­lung zum Bewer­ber­markt hält unver­min­dert an.“ Mit die­sem Resü­mee zieht Bri­git­te Glos, Vor­sit­zen­de der Geschäfts­füh­rung der Agen­tur für Arbeit Bam­berg-Coburg, die Bilanz zum Ausbildungsmarkt.

Sie rät allen Schü­lern, sich bereits im vor­letz­ten Schul­jahr mit der Berufs­be­ra­tung in Ver­bin­dung zu set­zen. „Die Lage auf dem Aus­bil­dungs­stel­len­markt in der Regi­on ist wei­ter­hin sehr gut und bie­tet vie­le Mög­lich­kei­ten. Gera­de des­halb ist es wich­tig, eine sorg­fäl­ti­ge Ent­schei­dung zu tref­fen. Denn die mei­sten Jugend­li­chen haben eine gro­ße Aus­wahl an Beru­fen und Betrieben.

Das Gras wächst nicht schnel­ler, wenn man dar­an zieht. Es braucht sei­ne Zeit. Daher gilt, wer sich früh­zei­tig infor­miert und die Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te nutzt, hat die besten Chan­cen, eine Aus­bil­dungs­stel­le im Wunsch­be­ruf zu fin­den. Ter­min­ver­ein­ba­run­gen sind jeder­zeit über die Tele­fon­hot­line der Berufs­be­ra­tung (0800 4 5555 00) möglich.

„Auch Arbeit­ge­ber soll­ten ihre Suche nach ihrem künf­ti­gen Azu­bi für 2018 mög­lichst früh­zei­tig star­ten. Der Arbeit­ge­ber­ser­vice der Agen­tur für Arbeit Bam­berg-Coburg nimmt jeder­zeit offe­ne Aus­bil­dungs­stel­len an und berät bei deren Besetzung.“

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