GAL Bam­berg: “Wo sind die Spiel­plät­ze auf dem Schaeffler-Gelände?”

Nur ein Häuf­lein Sand für die Kinder?

Bis­lang gibt es kaum Spiel­flä­chen im neu­en Wohn­ge­biet Scha­eff­ler-Gelän­de – GAL for­dert, dass Bebau­ungs­plan ein­ge­hal­ten wird

„Ist etwa ein Hau­fen Sand in Bam­berg schon fami­li­en­freund­lich?“ Das fra­gen pro­vo­kant die bei­den Mit­glie­der der GAL-Stadt­rats­frak­ti­on, Petra Fried­rich und Ralf Dischin­ger, mit Blick auf das neue Wohn­ge­biet auf dem ehe­ma­li­gen Scha­eff­ler-Gelän­de. Das Are­al zwi­schen Mar­ga­re­ten­damm, Maga­zin und Lich­ten­hai­de­stra­ße, direkt gegen­über vom Schlacht­hof, ist inzwi­schen nahe­zu voll­stän­dig bebaut, aber nach Spiel­plät­zen hat die GAL dort fast ver­geb­lich gesucht.

„Natür­lich ist es bau­recht­lich zwin­gend, in einem neu­en Wohn­ge­biet mit so vie­len Bewohner*innen auch Spiel­plät­ze ein­zu­pla­nen, was im Bebau­ungs­plan auch so nie­der­ge­legt wur­de“, erklärt Ralf Dischin­ger. Zwei Teil­flä­chen mit ins­ge­samt 2400 qm sind in dem Wohn­ge­biet dem­ge­mäß für Spiel­plät­ze vor­ge­se­hen, doch in der Rea­li­tät gestal­tet sich das ziem­lich jämmerlich.

An der einen im Bebau­ungs­plan ein­ge­zeich­ne­ten Stel­le, so hat Petra Fried­rich erkun­det, gibt es über­haupt nichts, was man auch nur annä­hernd als Spiel­platz bezeich­nen könn­te. An der ande­ren Stel­le befin­det sich eine von der Grün­flä­che mit Stei­nen abge­trenn­te und mit Sand gefüll­te Ecke, sonst nichts. „Lieb­lo­ser geht es nicht. So wie das jetzt ist, ver­dient das nur ein Prä­di­kat: erbärm­lich“, stellt sie fest.

Dischin­ger und Fried­rich fra­gen des­halb nun per Antrag nach, inwie­weit die Vor­ga­ben des vor­ha­ben­be­zo­ge­nen Bebau­ungs­plans und des Durch­füh­rungs­ver­trags von dem Bau­trä­ger ein­ge­hal­ten und erfüllt wur­den oder noch wer­den, bzw. was die Stadt zu tun gedenkt, um den Bau von ange­mes­se­nen Spiel­flä­chen durch­zu­set­zen. „Von der Stadt, die sich bei jeder Gele­gen­heit mit ihrer angeb­li­chen Fami­li­en­freund­lich­keit schmückt, erwar­ten wir hier eine kla­re Hal­tung und kon­se­quen­tes Handeln.“

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