Fremd­spra­chen­as­si­sten­ten aus der Elfen­bein­kü­ste unter­rich­ten an Gym­na­si­en in Forch­heim, Regens­burg und Augsburg

Symbolbild Bildung

Fran­zö­sisch­un­ter­richt gestal­ten und beleben

Bereits zum zwei­ten Mal kann die Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät drei Ger­ma­ni­stik-Dok­to­ran­den ihrer west­afri­ka­ni­schen Part­ner­uni­ver­si­tät Félix Hou­phouët-Boi­gny (UFHB) in Abidjan begrü­ßen. Arn­aud Atta, Joël Guehi und Moï­se Soro aus der Elfen­bein­kü­ste haben zu Schul­jah­res­be­ginn ihre Tätig­keit als Fremd­spra­chen­as­si­sten­ten im Fach Fran­zö­sisch am Ehren­bürg-Gym­na­si­um und Her­der-Gym­na­si­um in Forch­heim, am Goe­the-Gym­na­si­um und Albrecht-Alt­dor­fer-Gym­na­si­um in Regens­burg sowie am Gym­na­si­um bei St. Anna und am Bay­ern­kol­leg in Augs­burg auf­ge­nom­men. Sie wer­den dort ein Jahr lang die Lehr­kräf­te unter­stüt­zen und dazu bei­tra­gen, das Inter­es­se der Schü­le­rin­nen und Schü­ler für die fran­zö­si­sche Spra­che und die afri­ka­ni­sche Kul­tur zu inten­si­vie­ren und den Fran­zö­sisch­un­ter­richt zu beleben.

Bereits 2016 berei­cher­ten drei ivo­ri­sche Sti­pen­dia­ten ein Jahr lang den Fran­zö­sisch­un­ter­richt in Erlan­gen, Zwie­sel und Gar­misch-Par­ten­kir­chen. Bay­ern ist das erste Bun­des­land, das mit die­sem Koope­ra­ti­ons­mo­dell an den Start ging. Wenn es sich bewährt, könn­ten ivo­ri­sche Lehr­kräf­te schon bald deutsch­land­weit an Schu­len unter­rich­ten und zusätz­lich auch ange­hen­de Fran­zö­sisch­leh­rer aus Deutsch­land für ein Jahr Erfah­run­gen in Afri­ka sam­meln. „Der Bedarf an fran­zö­si­schen Fremd­spra­chen­as­si­sten­ten an deut­schen Schu­len über­steigt seit län­ge­rem deut­lich die Anzahl von Bewer­bern aus Frank­reich. Auch aus die­sem Grund habe ich mich dafür ein­ge­setzt, dass auch Pro­mo­vie­ren­de von der Elfen­bein­kü­ste zum Sprach­aus­tausch nach Bay­ern kom­men kön­nen“, erklärt Prof Dr. Klaus van Eickels, Inha­ber des Lehr­stuhls für Mit­tel­al­ter­li­che Geschich­te an der Uni­ver­si­tät Bamberg.

Auf sei­ne Initia­ti­ve hin ent­schloss sich das baye­ri­sche Kul­tus­mi­ni­ste­ri­um, zusätz­lich zu dem seit 1952 bestehen­den Sti­pen­di­en­pro­gramm des Päd­ago­gi­schen Aus­tausch­dien­stes der Kul­tus­mi­ni­ster­kon­fe­renz (PAD) auch Sti­pen­di­en für Ger­ma­ni­stik­stu­die­ren­de aus der Elfen­bein­kü­ste aus­zu­schrei­ben. Als Ansprech­part­ner für den Stu­die­ren­den­aus­tausch zwi­schen der Uni­ver­si­tät Bam­berg und der UFHB lei­te­te Klaus van Eickels zudem das Ein­füh­rungs­se­mi­nar an der Uni­ver­si­tät Bam­berg, das Arn­aud Atta, Joël Guehi und Moï­se Soro auf ihren Ein­satz an baye­ri­schen Schu­len vor­be­rei­tet hat.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Auf­ent­halt der ivo­ri­schen Fremd­spra­chen­as­si­sten­ten an der Uni­ver­si­tät Bam­berg sowie in den baye­ri­schen Schu­len unter:
www​.uni​-bam​berg​.de/​n​e​w​s​/​a​r​t​i​k​e​l​/​i​v​o​r​i​s​c​h​e​-​f​r​e​m​d​s​p​r​a​c​h​e​n​a​s​s​i​s​t​e​n​ten

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