Rota­ry Club Forch­heim belädt letz­ten Laster für Rumänien

Viel Arbeit für die Helfer. @Franka Struve
Viel Arbeit für die Helfer. @Franka Struve

Zum letz­ten Mal belu­den die Rota­ri­er einen 40-Ton­ner LKW samt Anhän­ger der Fir­ma Hege­le mit Hilfs­gü­tern für Rumä­ni­en. Der Ver­ein Maran­tha – Hoff­nung durch Hil­fe, mit dem der Forch­hei­mer Rota­ry Club zusam­men arbei­tet, wur­de vor 17 Jah­ren gegrün­det. Das Ver­eins­ziel ist es sich für die „Ver­ges­se­nen“ in den Krei­sen Cluj und Satu Mare im Nord­we­sten von Rumä­ni­en ein­zu­set­zen, die von gro­ßen Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen nicht erreicht wer­den. Der erste Vor­sit­zen­de, Man­fred Schön­fel­der, der sich seit mehr als 30 Jah­ren in Rumä­ni­en enga­giert, erklärt, dass der Ver­ein Nach­wuchs­pro­ble­me habe. Er sel­ber sei bei den mei­sten Fahr­ten dabei, aber kön­ne dies aus Alters­grün­den nicht wei­ter fort­füh­ren. Bis das Schrei­ben vom Regi­ster­amt über die Löschung des Ver­eins kom­me, wer­de er die vor­han­de­nen Hilfs­gü­ter noch wei­ter ver­tei­len, sagt Schön­fel­der. Es wer­den daher kei­ne wei­te­ren Sach- und Klei­der­spen­den angenommen.

Durch­schnitt­lich sechs Fahr­ten pro Jahr stemmt der Ver­ein. Zu Weih­nach­ten wer­den außer­dem Weih­nachts­pa­ke­te ver­ge­ben. Die Hilfs­gü­ter – haupt­säch­lich Klei­dung, Schu­he, Bett­wä­sche, Matrat­zen und Gebrauchs­ge­gen­stän­de – wer­den an jene ver­teilt, die abseits woh­nen, zu alt oder zu krank sind, ober am Rand der Gesell­schaft leben. Sozi­al­äm­ter und Stadt­ver­wal­tun­gen in Rumä­ni­en geben Infor­ma­tio­nen dar­über, wer bedürf­tig ist.
In beson­de­ren Här­te­fäl­len hilft man kurz­fri­stig mit einem Geld­be­trag, damit lebens­not­wen­di­ge Din­ge (Heiz­ma­te­ri­al, Nah­rungs­mit­tel) vor Ort gekauft oder Arzt­rech­nun­gen und Medi­ka­men­te bezahlt wer­den können.

Ach­med Schmucker, Prä­si­dent des Rota­ry Clubs Forch­heim, erläu­tert: „Die Gesamt­si­tua­ti­on hat sich sowohl hier bei uns wie auch in der rumä­ni­schen Nie­der­las­sung in Carei geän­dert, so dass die­se Form der Unter­stüt­zung nicht mehr sinn­voll ist.“ Am Mitt­woch, den 25. Okto­ber, bre­chen Hel­mut Zolleis, Inge Schürr, Max Schren­ker, Ach­med Schmucker, Peter Sau­er, Chri­sti­an Blei­le und Über­set­ze­rin Dana Weber nach Carei auf, um die Hilfs­gü­ter vor Ort aus­zu­ge­ben. Rota­ry Forch­heim unter­stützt bereits seit 2013 den Ver­ein Mara­natha, indem Spen­den gesam­melt wer­den, Ope­ra­tio­nen finan­ziert und Rota­ri­er nach Rumä­ni­en rei­sen, um Güter zu ver­tei­len und vor Ort zu helfen.

Zwi­schen­zeit­lich hat Lud­wig Ziz­ler von der Fir­ma Hege­le die LKW-Ladung schon zum Bestim­mungs­ort gefah­ren. Hege­le über­nimmt die Ben­zin­ko­sten und stellt Fah­rer, LKW und Anhän­ger zur Ver­fü­gung. Max Streit, Lei­ter Health­ca­re Ser­vice bei Hege­le, unter­streicht: „Wir als Forch­hei­mer Unter­neh­men unter­stüt­zen ger­ne die Hil­fe für Rumä­ni­en. Wir haben auch frü­her schon Fahr­ten in die Part­ner­stadt Gher­la übernommen.“

Ein Beson­de­res Bon­bon für die rumä­ni­schen Kin­der wird die Sach­spen­de des FC Burk sein – 20 nigel­na­gel­neue Bälle!

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