25 Jah­re Welt­erbe­stät­te „Alt­stadt von Bamberg“

Jubi­lä­um wird 2018 mit viel­fäl­ti­gem Pro­gramm als „Fest für alle“ gefeiert

Im Jah­re 1993 wur­de die „Alt­stadt von Bam­berg“ in die Liste des UNESCO-Welt­kul­tur­er­bes auf­ge­nom­men. 2018 jährt sich die­ses Ereig­nis zum 25. Mal. „Wir wer­den die­ses Ereig­nis von beson­de­rer Strahl­kraft als Fest für alle fei­ern“, betont Bür­ger­mei­ster Dr. Chri­sti­an Lan­ge bei der Vor­stel­lung des Programms.

„Für das Jubi­lä­um hat das Zen­trum Welt­erbe Bam­berg ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm zusam­men­ge­stellt, um Ein­hei­mi­schen wie Gästen das Erbe der Mensch­heit näher zu brin­gen“, erläu­tert Patri­cia Alberth, Lei­te­rin des Zen­trums Welt­erbe Bam­berg. Die Jubi­lä­ums­fei­er­lich­kei­ten sol­len auf die Bedeu­tung des Bam­ber­ger Welt­erbes hin­wei­sen, das Ver­ständ­nis der brei­ten Öffent­lich­keit für sei­nen Wert stär­ken und einen Bei­trag zum Euro­päi­schen Kul­tur­er­be­jahr leisten.

Ein Höhe­punkt des Jubi­lä­ums­jah­res wird das Welt­erbe-Wochen­en­de in Zusam­men­ar­beit mit den Lions Clubs Bam­berg und dem muse­ums­päd­ago­gi­schen Ver­ein AGIL im Juni 2018 sein. Mit Fami­li­en­ak­tio­nen auf dem Max­platz sol­len vor allem Kin­der und Jugend­li­che ange­spro­chen wer­den. Zudem sind Füh­run­gen durch das Welt­erbe­ge­biet angedacht.

Außer­dem fin­det im Juni 2018 die Haupt­ver­samm­lung der Deut­schen UNESCO-Kom­mis­si­on in Bam­berg statt. Hier wer­den rund 120 Exper­ten aus den Berei­chen Kul­tur, Bil­dung und Wis­sen­schaft über das Pro­gramm der UNESCO und den Bei­trag der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land zum UNESCO-Pro­gramm bera­ten. Im Rah­men des Begleit­pro­gramms wird Bam­berg die Gele­gen­heit haben, sich den Gästen zu prä­sen­tie­ren. Den krö­nen­den Abschluss des Jubi­lä­ums­jah­res bil­det ein fei­er­li­cher Fest­akt in Zusam­men­ar­beit mit den Bam­ber­ger Sym­pho­ni­kern zur UNESCO-Titel­ver­lei­hung am 11. Dezember.

Dar­über hin­aus fin­det im Ver­lauf des Jah­res eine Jubi­lä­ums­vor­trags­rei­he im Schul­ter­schluss mit der Volks­hoch­schu­le Bam­berg und der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg statt. In die­sem Rah­men wer­den The­men wie histo­ri­sche Grün­flä­chen oder syri­sches Welt­erbe beleuchtet.

Unter dem Titel „25x25 ins Muse­um“ sind in Koope­ra­ti­on mit den loka­len Muse­en und Samm­lun­gen 25 Son­der­füh­run­gen für Grup­pen zu je 25 Per­so­nen geplant. Die Füh­run­gen sol­len vor­aus­sicht­lich am 25. jeden Monats statt­fin­den. In Pla­nung ist auch eine Son­der­aus­stel­lung mit Gärt­ner-Foto­gra­fien aus den ver­gan­ge­nen 120 Jah­ren. Die­se soll unter dem Titel „Wir sind Gärt­ner“ im Gärt­ner- und Häcker­mu­se­um zu sehen sein.

„Das Welt­erbe ist eine Ange­le­gen­heit von über­re­gio­na­ler Bedeu­tung“, betont Bür­ger­mei­ster Dr. Lan­ge als für das Welt­erbe zustän­di­ger Refe­rent. „Aus dem Pro­gramm wird deut­lich: Es wird ein Fest für alle Bam­ber­ger, für die Men­schen aus der Regi­on und die Besu­cher Bam­bergs wer­den.“ Ziel sei es, für das The­ma zu sen­si­bi­li­sie­ren und den Gedan­ken des Welt­erbes auch an die jun­ge Genera­ti­on weiterzugeben.

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