“Respect your Next”-Projekttage an der Erlö­ser­schu­le Bam­berg

Workshop: Graffiti. © Christine Bieber
Workshop: Graffiti. © Christine Bieber

Krea­ti­vi­tät, kör­per­li­ches Geschick und Mut Neu­es aus­zu­pro­bie­ren waren bei den Pro­jekt­ta­gen der Erlö­ser­schu­le Bam­berg gefragt. An drei Tagen konn­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler viel­fäl­ti­ge Ange­bo­te aus­pro­bie­ren und neue Talen­te für sich ent­decken. Die drei­und­zwan­zig Work­shop-Ange­bo­te lie­ßen kei­ne Wün­sche offen: Graf­fi­ti, Pimp my turn­beu­tel, Capoei­ra, Kugel­schrei­ber sel­ber bau­en, Park­our, Fit­ness, Boxen, Hip Hop Tanz, Rap, Selbst­ver­tei­di­gung, Kochen und vie­les mehr zähl­ten zu den Ange­bo­ten. Die Jugend­li­chen zeig­ten sich sicht­lich begei­stert und kom­men­tier­ten die Pro­jekt­ta­ge abseits des gere­gel­ten Schul­alt­tags mit, „voll cool“ und „hat mega Spaß gemacht“.

Bene­dikt Mar­tin (Offe­ne Jugend­ar­beit Bam­berg) ver­weist auf die offe­ne Struk­tur der Pro­jekt­ta­ge: „Die Kin­der und Jugend­li­chen haben nicht in ihrer gewohn­ten Klas­sen­kon­stel­la­ti­on an den Work­shops teil­ge­nom­men, son­dern Ange­bo­te nach Inter­es­se aus­ge­wählt. Dadurch ent­stand ein Aus­tausch der beson­de­ren Art zwi­schen Schü­lern unter­schied­li­chen Alters, Geschlechts und unter­schied­li­cher Her­kunft.“ ‚Respect your next‘ stand im Fokus der klas­sen­über­grei­fen­den Begeg­nung, die durch inter­kul­tu­rel­len Aus­tausch lang­fri­stig Vor­ur­tei­le abbaut, gegen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis auf­baut und ein Mit­ein­an­der för­dert.

Die Pro­jekt­ta­ge wur­den in Zusam­men­ar­beit mit der Offe­nen Jugend­ar­beit Bam­berg und JaS (Jugend­so­zi­al­ar­beit an Schu­len) durch­ge­führt, unter­stützt durch JuStiQ (Jugend stär­ken im Quar­tier) und über Mikro­pro­jekt JuStiQ finan­ziert.

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