Koope­ra­ti­ons­pro­jekt in Bam­berg: „Kul­tu­rel­le Nut­zung der Lagar­de-Kaser­ne ist machbar“

Vom 26. Okto­ber bis 05. Novem­ber zei­gen die Organisator*innen des Pro­jekts mach­bar in einem ersten Ver­an­stal­tungs­block wie die Lagar­de Kaser­ne mit Tanz­ver­an­stal­tun­gen, ver­schie­de­nen Work­shops, Werk­stät­ten und Kon­zer­ten kul­tu­rell belebt wer­den kann. Im Juli die­sen Jah­res stimm­te der Kon­ver­si­ons­se­nat nach einer Kund­ge­bung, initi­iert durch die Macher*innen des neu­en Pro­jekts und kon­takt – Das Kul­tur­fe­sti­val, einer kul­tu­rel­len Zwi­schen­nut­zung der Lagar­de Kaser­ne zu.

Am Don­ners­tag, den 26. Okto­ber star­tet der Block mit Tech­no und Hou­se inter­na­tio­na­ler DJs aus Vil­ni­us, Genf, Dres­den und Gör­litz. Davor fin­det ab 19 Uhr ein Work­shop zu „Sea Eye – See­not­ret­tung“ von solidarity4all und dem Baye­ri­schen Flücht­lings­rat statt.

Am Frei­tag ver­an­stal­tet die Stadt Bam­berg ab 12 Uhr einen Tag der offe­nen Tür auf der Kaser­ne, wäh­rend bei mach­bar in Work­shops die wei­te­re Nut­zung dis­ku­tiert wird. Zudem lädt das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus Müt­ter­zen­trum Kän­gu­ruh ab 14.30 Uhr zum Senior*innentanz für jung und alt in die ehe­ma­li­ge Emp­fangs­hal­le des Housing­de­part­ments (Info­point). Spä­ter wird dann noch zu Soul und 80ern der DJ-Teams Bet­ter Call Soul und Pony & Kleid getanzt.

Am Wochen­en­de kön­nen Kin­der und Men­schen aller Alters­stu­fen, ange­lei­tet von kom­pe­ten­ten Tüftler*innen von Tran­si­ti­on Bam­berg, ler­nen, was für nütz­li­che Din­ge aus ver­meint­li­chem Müll geba­stelt wer­den und wie man selbst sein Fahr­rad auf Vor­der­mann brin­gen kann. Abends gibt es dann noch was auf die Ohren von den baye­ri­schen Melo­dic-Punk­bands Brigh­test Day und Lester.

Das Pro­gramm steht aus­führ­lich auf www​.mach​bar​b​am​berg​.tumb​lr​.com

mach­bar ist ein Koope­ra­ti­ons­pro­jekt des AStA Bam­berg e.V., des Frei­wil­li­gen­zen­trums Cari­Thek und von kon­takt – Das Kul­tur­pro­jekt und wird geför­dert vom Baye­ri­schen Sozi­al­mi­ni­ste­ri­um. Die Idee des Pro­jekts ist die kurz­zei­ti­ge Bele­bung eines Teils der Lagar­de Kaser­ne durch ver­schie­de­ne Werk­stät­ten, in denen Bürger*innen genera­tio­nen­über­grei­fend ihre Ideen für die­ses Gelän­de gemein­sam ent­wickeln und kon­zep­tio­nell festhalten.

„mach­bar ist eine Ant­wort auf die zahl­rei­chen Mach­bar­keits­stu­di­en und Bedarfs­er­mitt­lun­gen zur kul­tu­rel­len Nut­zung der Lagar­de Kaser­ne. mach­bar zeigt, dass eine kul­tu­rel­le Nut­zung bereits jetzt mög­lich und nötig ist. Wir wol­len die orga­ni­sche Ent­wick­lung einer kul­tu­rel­len Nut­zung der Kaser­ne, ange­führt durch Bürger*innen der Stadt“, so die Projekt-Begründer*innen. mach­bar möch­te dabei mög­lichst ver­schie­de­ne Men­schen aus unter­schied­li­chen Sozi­al­räu­men anspre­chen – und gezielt auf die Bevöl­ke­rung des Stadt­teils Bam­berg-Ost inklu­si­ve der Bewohner*innen in den umlie­gen­den Sam­mel­un­ter­künf­ten für Asyl­su­chen­de zuge­hen. Beglei­tet wer­den die Werk­stät­ten durch ein bun­tes Rah­men­pro­gramm ver­schie­den­ster Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­der aus Bamberg.

„Lei­der sind für den ersten Zeit­raum vie­le exter­ne Veranstalter*innen wie­der abge­sprun­gen, da die Stadt vie­le Wochen gebraucht hat, die­sem Ver­an­stal­tungs­block zuzu­stim­men und so kei­ne Pla­nungs­si­cher­heit bestand“, stel­len die Organisator*innen von mach­bar fest.

Der näch­ste Ver­an­stal­tungs­block von mach­bar steht bereits fest. Vom 30. Novem­ber bis 10. Dezem­ber 2017 ist wie­der eini­ges auf der Kaser­ne mach­bar. Inter­es­sier­te Veranstalter*innen für die­se Ter­mi­ne mel­den sich am besten direkt bei der Grup­pe unter machbar@​asta-​bbg.​de

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Pro­jekt und zum Pro­gramm: www​.mach​bar​b​am​berg​.tumb​lr​.com

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