Erich Käst­ner Abend im Schloss­thea­ter Thurnau

Wolfgang Krebs, Tanja Schaller und Thomas Schimmel. Foto: Lena Straßer
Wolfgang Krebs, Tanja Schaller und Thomas Schimmel. Foto: Lena Straßer

Sonn­tag, 22.10.2017, im Son­der­ver­an­stal­tungs­raum im 4. Stock des Bay­er. Braue­rei­mu­se­ums, um 17:00 Uhr, Ein­lass ist ab 16:00 Uhr

Wer kennt sie nicht, die bekann­ten Fil­me wie: „Das flie­gen­de Klas­sen­zim­mer“, „Emil und die Detek­ti­ve“, „Drei Män­ner im Schnee“ oder „Münch­hau­sen“. Die­se Film­stof­fe stam­men alle aus der Feder des in Dres­den gebo­re­nen Erich Käst­ner. Für „Münch­hau­sen“ schrieb der Schrift­stel­ler sogar das Dreh­buch selbst und spiel­te im Film mit. Der mit dem Gro­ßen Bun­des­ver­dients­kreuz aus­ge­zeich­ne­te Käst­ner wur­de mit 17 Jah­ren zum Mili­tär­dienst im ersten Welt­krieg ein­ge­zo­gen. Die Greul wäh­rend des Krie­ges mach­ten ihn zum aus­ge­wie­se­nen Pazi­fi­sten. Trotz oder viel­leicht gera­de wegen die­ser Erleb­nis­se schrieb er zahl­rei­che Kin­der­bü­cher, wie das bereits genann­te „Emil und die Detek­ti­ve“. Das Buch wur­de allein in Deutsch­land über zwei Mil­lio­nen Mal ver­kauft und bis heu­te in 59 Spra­chen über­setzt. Für die Kin­der­li­te­ra­tur der dama­li­gen Zeit mit ihren asep­ti­schen Mär­chen­wel­ten war es äußerst unge­wöhn­lich, dass der Roman in der dama­li­gen Gegen­wart der Groß­stadt Ber­lin spiel­te. Mit „Pünkt­chen und Anton“ (1931) und „Das flie­gen­de Klas­sen­zim­mer“ (1933) schrieb Käst­ner in den fol­gen­den Jah­ren zwei wei­te­re gegen­warts­be­zo­ge­ne Kinderbücher.

Wolf­gang Krebs, Tho­mas Schim­mel und Tan­ja Schal­ler haben sich einer ganz ande­ren Sei­te Käst­ners ange­nom­men und prä­sen­tie­ren mit ihrem Erich Käst­ner Abend ein unter­halt­sa­mes Pro­gramm der Extra­klas­se. Das Trio war mit die­sem Abend bereits mehr­fach auf den Büh­nen Ober­fran­kens sehr erfolg­reich unter­wegs. Auf­grund der gro­ßen Nach­fra­ge gibt das Schloss­thea­ter Thur­nau ein Gast­spiel bei „Kul­tur unterm Dach“ in den Muse­en im Mönchshof.

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