Ret­tungs­kräf­te fin­den zwei Tote in der Wohnung

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Bamberg

GUN­DELS­HEIM, LKR. BAM­BERG. Zwei Tote ent­deck­ten Mitt­woch­nach­mit­tag Ein­satz­kräf­te in einer Woh­nung in Gun­dels­heim. Nach­barn mach­ten sich Sor­gen und wähl­ten den Not­ruf. Kri­mi­nal­po­li­zei und Staats­an­walt­schaft Bam­berg haben die Ermitt­lun­gen zu den Todes­um­stän­den auf­ge­nom­men. Die Ermitt­ler gehen von einer Bezie­hungs­tat aus.

Gegen 14.15 Uhr alar­mier­ten Nach­barn die inte­grier­te Leit­stel­le, da die Rol­los der Woh­nung in dem Mehr­fa­mi­li­en­haus noch geschlos­sen sind und die Mie­ter auf Klop­fen und Klin­geln nicht reagier­ten. Als die Ret­tungs­kräf­te die von der Feu­er­wehr geöff­ne­te Woh­nung betra­ten, ent­deck­ten sie zunächst die leb­lo­se Frau und kurz dar­auf in einem ande­ren Zim­mer auch den Mann. Ein Not­arzt konn­te aller­dings nur noch den Tod der bei­den 83-Jäh­ri­gen fest­stel­len. Die ersten Ein­satz­maß­nah­men der Poli­zei Bam­berg-Land führt die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg fort. Eine Ärz­tin der Rechts­me­di­zin Erlan­gen und ein Bam­ber­ger Staats­an­walt kamen eben­falls an den Ein­satz­ort. Zur Klä­rung der Todes­um­stän­de erfolg­te am Don­ners­tag auf Anord­nung der Staats­an­walt­schaft Bam­berg eine Obduktion.

Nach den bis­her vor­lie­gen­den Ermitt­lungs­er­kennt­nis­sen und den Ergeb­nis­sen der rechts­me­di­zi­ni­schen Unter­su­chung dürf­te der 83-Jäh­ri­ge zunächst sei­ne Lebens­part­ne­rin getö­tet und sich anschlie­ßend selbst das Leben genom­men haben.

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