Herbst­samm­lung 2017 im Deka­nat Hallstadt-Scheßlitz

Mit Erlös wer­den syri­sche Flücht­lings­kin­der im Liba­non unterstützt

„Hoff­nung für Kin­der in Bourj Ham­moud“ – unter die­sem Mot­to lädt die akti­on hoff­nung am Sams­tag, den 30. Sep­tem­ber in den teil­neh­men­den Pfar­rei­en des Deka­nats Hall­stadt-Scheß­litz zum Klei­der­tei­len ein. Gesam­melt wer­den gut erhal­te­ne Klei­dung, Haus­halts­tex­ti­li­en und Schu­he. Mehr als 3.000 ehren­amt­li­che Hel­fer unter­stüt­zen die Sam­mel­ak­ti­on. Mit den Ver­kaufs­er­lö­sen unter­stützt die akti­on hoff­nung in die­sem Jahr beson­ders die schu­li­sche Aus­bil­dung von mehr als 1.200 syri­schen Flücht­lings­kin­dern in der Bekaa-Ebe­ne im Libanon.

Die Flücht­lings­fa­mi­li­en lei­den unter den schlech­ten Bedin­gun­gen in den Flücht­lings­la­gern. Es gibt kei­nen Strom und kein flie­ßen­des Was­ser, sie haben kei­ne Arbeit und kein Ein­kom­men. Die­ser Man­gel wirkt sich beson­ders auf ihre Kin­der aus, sie kön­nen nicht zur Schu­le gehen und kaum mit gesun­den Nah­rungs­mit­teln ver­sorgt wer­den. „Hier lei­sten die mitt­ler­wei­le auf­ge­bau­ten Schul­zen­tren des Jesui­ten Flücht­lings­dien­stes (JRS) einen wich­ti­gen Bei­trag zur Aus­bil­dung und Ver­sor­gung der jun­gen Men­schen“, stellt Pfar­rer Dr. Ulrich Lindl, Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der der akti­on hoff­nung das dies­jäh­ri­ge Schwer­punkt­pro­jekt der akti­on hoff­nung vor. „Die Mäd­chen und Jun­gen ler­nen an den Schu­len Eng­lisch, Mathe­ma­tik und Fran­zö­sisch und wer­den auf den nor­ma­len Schul­be­trieb im Liba­non vor­be­rei­tet. Neben dem Unter­richt kön­nen sie an Frei­zeit­an­ge­bo­ten teil­neh­men und bekom­men täg­lich eine war­me Mahl­zeit“, so Lindl weiter.

Gre­gor Uhl, Geschäfts­füh­rer der akti­on hoff­nung bit­tet die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger um zahl­rei­che Klei­der­spen­den. „Die akti­on hoff­nung ist dank­bar für gut erhal­te­ne Klei­dung, Haus­halts­tex­ti­li­en und Schu­he. Jedes Klei­dungs­stück hilft mit, das aus den Flücht­lings­kin­dern zufrie­de­ne Erwach­se­ne mit einer posi­ti­ven Zukunfts­per­spek­ti­ve wer­den kön­nen. „45 Euro rei­chen aus, damit für ein Kind die Grund­aus­stat­tung für den Schul­be­such gekauft wer­den kann“, moti­viert er zum Kleiderteilen.

Wer das Pro­jekt finan­zi­ell unter­stüt­zen will, fin­det wei­te­re Infor­ma­tio­nen online unter www​.akti​on​-hoff​nung​.de/​s​p​e​n​den oder spen­det auf Kon­to-Nr. IBAN DE61 7509 0300 0200 1432 00, Ver­wen­dungs­zweck: „Schu­le im Liba­non – 8002 6001“

3.000 Ehren­amt­li­che im Einsatz

Mehr als 3.000 ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sind bei den Stra­ßen­sam­mel­ak­tio­nen in den Pfarr­ge­mein­den im Ein­satz. „Die Sam­mel­ak­tio­nen sind ohne die­ses Enga­ge­ment nicht durch­führ­bar. Sie alle unter­stüt­zen mit ihrem oft lang­jäh­ri­gen Enga­ge­ment die Arbeit der akti­on hoff­nung und schen­ken damit unzäh­li­gen Men­schen welt­weit neue Hoff­nung“, dankt Pfar­rer Dr. Ulrich Lindl allen Hel­fe­rin­nen und Helfern.

In den teil­neh­men­den Pfarr­ge­mein­den wer­den die gel­ben Sam­mel­tü­ten der akti­on hoff­nung mit einem Info­blatt ent­we­der in den Kir­chen zur Mit­nah­me aus­ge­legt oder direkt an die Haus­hal­te ver­teilt. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Sam­mel­ak­ti­on und den betei­lig­ten Pfar­rei­en unter der Tele­fon-Num­mer (08249) 9685–0 oder im ört­li­chen Pfarrbüro.

Fol­gen­de Pfar­rei­en betei­li­gen sich im Deka­nat Hall­stadt-Scheß­litz an der Sammelaktion:

  • Pfar­rei St. Jako­bus d. Älte­re Ebing
  • Pfar­rei St. Jako­bus d. Älte­re Königsfeld
  • Pfar­rei St. Bar­tho­lo­mä­us Oberhaid
  • Pfar­rei St. Kili­an Scheßlitz
  • Pfar­rei St. Valen­tin Scheßlitz-Giech
  • Pfar­rei St. Johan­nes d. Täu­fer Scheßlitz-Ludwag
  • Pfar­rei St. Peter und Paul Stadelhofen
  • Pfar­rei St. Mar­tin Stadelhofen-Steinfeld
  • Pfar­rei St. Peter und Paul Zapfendorf

akti­on hoff­nung – Hil­fe für die Mis­si­on GmbH

Die „akti­on hoff­nung – Hil­fe für die Mis­si­on GmbH“ ist eine kirch­li­che Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on des Bis­tums Augs­burg und des katho­li­schen Hilfs­wer­kes mis­sio in Mün­chen. Sie unter­stützt seit mehr als 30 Jah­ren Ent­wick­lungs­pro­jek­te in Afri­ka, Latein­ame­ri­ka, Asi­en und Ost­eu­ro­pa durch finan­zi­el­le Hil­fen, direk­te Hilfs­gü­ter­trans­por­te und den fai­ren Han­del. Im Jahr 2016 hat die akti­on hoff­nung mit 328.000 Euro aus Ver­kaufs­er­lö­sen, Spen­den und Dritt­mit­teln Ent­wick­lungs­pro­jek­te in 27 Län­dern unter­stützt. Außer­dem wur­den drin­gend benö­tig­te Hilfs­gü­ter im Wert von 96.500 Euro direkt an Pro­jekt­part­ner welt­weit versendet.

Zur Finan­zie­rung ihrer Arbeit sam­melt die akti­on hoff­nung modi­sche Second­hand-Klei­dung und ver­mark­tet die­se im Groß­han­del nach den im Dach­ver­band Fair­Wer­tung e.V. auf­ge­stell­ten ent­wick­lungs­po­li­tisch und öko­lo­gisch sinn­vol­len Kri­te­ri­en. Einen klei­nen Teil der Klei­dung ver­kauft die akti­on hoff­nung im Ein­zel­han­del unter dem eige­nen VINTY’S‑Mode- und FairTra­de-Label. In den letz­ten Jah­ren wur­de die akti­on hoff­nung mehr­fach öffent­lich in den Berei­chen ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment und öko­lo­gi­scher Umgang mit Second­hand-Klei­dung aus­ge­zeich­net. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen über die akti­on hoff­nung im Inter­net unter www​.akti​on​-hoff​nung​.de.

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