Ver­an­stal­tung in Bam­berg: “Wie und war­um wir über die Ver­hält­nis­se ande­rer leben”

Neben uns die Sintflut!?

Den Men­schen im glo­ba­len Nor­den geht es gut, weil es den Men­schen in ande­ren Welt­re­gio­nen schlecht geht – dies ist die The­se von Ste­phan Les­se­nich. „Wir“ lagern syste­ma­tisch sozia­le Kosten und öko­lo­gi­sche Lasten unse­rer Lebens­wei­se aus, im klei­nen wie im gro­ßen Maß­stab. „Wir“ leben nicht über unse­re Ver­hält­nis­se. Wir leben über die Ver­hält­nis­se ande­rer. Und wir alle ver­drän­gen unse­ren Anteil an die­ser Praxis.

Der renom­mier­te Sozio­lo­ge Ste­phan Les­se­nich ana­ly­siert am Mitt­woch, 25. Okto­ber, im Kapi­tel­saal im Ste­phans­hof, Ste­phans­platz 5, die Abhän­gig­keits- und Aus­beu­tungs­ver­hält­nis­se der glo­ba­li­sier­ten Wirt­schaft, deren Ver­lie­rer jetzt an unse­re Türen klop­fen. Die Ver­an­stal­tung beginnt um 19:30 Uhr, der Ein­tritt ist frei.

Ver­an­stal­ter sind die Petra-Kel­ly-Stif­tung, das Evan­ge­li­sche Bil­dungs­werk, attac Bam­berg und der Weltladen.

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