Amts­wech­sel an der Spit­ze der Baye­ri­schen Justiz­aka­de­mie in Pegnitz

Bay­erns Justiz­mi­ni­ster Bausback ver­ab­schie­det Robert Hipp­ler, ver­leiht ihm die Justiz­me­dail­le und führt Gud­run Scharr in ihr neu­es Amt ein

Bay­erns Justiz­mi­ni­ster Prof. Dr. Win­fried Bausback voll­zieht heu­te in Peg­nitz den Amts­wech­sel an der Spit­ze der Baye­ri­schen Justiz­aka­de­mie. Bei einem Fest­akt ver­ab­schie­det er Robert Hipp­ler und ver­leiht ihm die Medail­le für Ver­dien­ste um die Baye­ri­sche Justiz. Gleich­zei­tig führt er Gud­run Scharr offi­zi­ell in ihr neu­es Amt als Lei­te­rin der Justiz­aka­de­mie ein. Im Rah­men sei­ner Lau­da­tio spricht Bausback dem bis­he­ri­gen Lei­ter der Justiz­aka­de­mie Robert Hipp­ler sei­nen Dank für die gelei­ste­te Arbeit aus: “Sie haben die Begei­ste­rung an der Aus­bil­dung unse­res jun­gen Nach­wuch­ses gelebt und die­se auch mit außer­ge­wöhn­lich hoher Moti­va­ti­on an die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen wei­ter­ge­ge­ben. Ich bin über­aus froh und dank­bar, Sie über so vie­le Jah­re in unse­rer baye­ri­schen Justiz und an der Spit­ze der Aka­de­mie gehabt zu haben. Für Ihr Enga­ge­ment dan­ke ich Ihnen von gan­zem Her­zen!” Bay­erns Justiz­mi­ni­ster wei­ter: “Ich möch­te es heu­te nicht bei einer “ein­fa­chen” Dank­sa­gung belas­sen. Denn Sie haben sich aus inne­rer Über­zeu­gung weit über das gewöhn­li­che Maß hin­aus für die Justiz enga­giert. Die Justiz­me­dail­le, die ich Ihnen des­halb heu­te aus­hän­di­gen darf, ver­leiht die­sem Dank eine ganz beson­de­re Form, die man mit Hän­den grei­fen kann. Zu die­ser Aus­zeich­nung gra­tu­lie­re ich Ihnen sehr herzlich!”

An die neue Lei­te­rin der Justiz­aka­de­mie Gud­run Scharr gewandt, bemerkt Bausback: “Sie sind die neue Ide­al­be­set­zung für die Stel­le der Aka­de­mi­e­lei­tung. Sie haben nicht nur lang­jäh­ri­ge Erfah­rung in päd­ago­gisch äußerst wert­vol­ler Lehr­tä­tig­keit. Sie besit­zen auch ein aus­ge­präg­tes Orga­ni­sa­ti­ons­ta­lent und eine gute Por­ti­on Mensch­lich­keit. Ich weiß unse­re Justiz­aka­de­mie bei Ihnen in besten Hän­den. Ich wün­sche Ihnen für Ihre neue Arbeit alles erdenk­lich Gute!”

Robert Hipp­ler (67 Jah­re) begann sei­ne Justiz­kar­rie­re 1982 als Rechts­pfle­ger­an­wär­ter beim Amts­ge­richt Augs­burg, nach­dem er zuvor bereits bei der Deut­schen Post und der Bun­des­wehr gear­bei­tet hat­te. Beim Amts­ge­richt Augs­burg war er von 1985 bis 2001 als Rechts­pfle­ger, Urkunds und Kosten­be­am­ter, Unter­ab­tei­lungs­lei­ter in Zwangs­voll­streckungs­sa­chen sowie Gerichts­voll­zie­her­prü­fungs­be­am­ter tätig. Im Jahr 2001 wur­de Herr Hipp­ler an die Baye­ri­sche Justiz­schu­le Peg­nitz ver­setzt, wo er im Jahr 2002 zum stell­ver­tre­ten­den Schul­lei­ter bestellt wur­de. Von 2008 bis zum Ein­tritt in den Ruhe­stand Ende August 2017 war er Lei­ter der Baye­ri­schen Justiz­schu­le Peg­nitz, die spä­ter zur Baye­ri­schen Justiz­aka­de­mie erho­ben wurde.

Gud­run Scharr (50 Jah­re) begann ihre Justiz­kar­rie­re 1986 als Justi­zas­si­sten­ten­an­wär­te­rin bei den Justiz­be­hör­den Nürn­berg. Nach einer Zeit als Rechts­pfle­ger­an­wär­te­rin war sie von 1991 bis 2004 als Rechts­pfle­ge­rin am Amts­ge­richt Hers­bruck und nach einem Wech­sel zum Ober­lan­des­ge­richt Nürn­berg als haupt­amt­li­che Aus­bil­dungs­lei­te­rin tätig. Im Jahr 2015 kam sie schließ­lich an die Baye­ri­sche Justiz­aka­de­mie, wo sie im Juli 2016 zur Stell­ver­tre­te­rin des Lei­ters bestellt wur­de. Seit Sep­tem­ber 2017 lei­tet sie die Baye­ri­sche Justizakademie.

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