Fal­sche Was­ser­wer­ker steh­len Schmuck

BAM­BERG. Indem sie sich als Was­ser­wer­ker aus­ga­ben, erbeu­te­ten drei­ste Die­be Diens­tag­mit­tag im Nord­osten Bam­bergs in zwei Fäl­len Schmuck im Wert von meh­re­ren tau­send Euro. Beam­te der Kri­mi­nal­po­li­zei haben die Ermitt­lun­gen über­nom­men, bit­ten um Hin­wei­se und war­nen vor die­ser Masche.

Zunächst klin­gel­te gegen 11 Uhr einer der Die­be bei einer älte­ren Dame in der Gön­ner­stra­ße. Er gab vor, an einer nahe­lie­gen­den Bau­stel­le eine Was­ser­lei­tung ange­bohrt zu haben und nun die Lei­tun­gen im Haus über­prü­fen zu müs­sen. Wäh­rend er mit der Woh­nungs­in­ha­be­rin in der Küche die Was­ser­häh­ne auf­dreh­te, gelang­te ein zwei­ter Täter unbe­merkt über die offen ste­hen­de Tür in die Woh­nung. Im Schlaf­zim­mer nahm der Kom­pli­ze diver­sen Schmuck im Wert von eini­gen tau­send Euro an sich und ver­schwand wie­der, ohne gese­hen zu werden.

Die­sel­be Vor­ge­hens­wei­se leg­ten die Die­be dann noch ein­mal gegen 12.30 Uhr in der Rie­men­schnei­der­stra­ße an den Tag und erbeu­te­ten Schmuck im unte­ren vier­stel­li­gen Bereich. In einer ande­ren Woh­nung im sel­ben Anwe­sen ver­hin­der­te ein Gast der Bewoh­ne­rin das unbe­merk­te Ein­schlei­chen des zwei­ten Täters und ver­ei­tel­te dadurch unbe­wusst die Tat.

Nun sucht die Kri­po Bam­berg nach dem fal­schen Was­ser­wer­ker und sei­nem Kom­pli­zen. Es han­delt sich um einen Mann im Alter von 25 bis 30 Jah­ren. Er ist zwi­schen 165 und 180 Zen­ti­me­ter groß, hat eine kräf­ti­ge Sta­tur und sprach hoch­deutsch mit rhei­ni­schem Dia­lekt. Der zwei­te Täter ist gänz­lich unbekannt.

Die Kri­mi­nal­be­am­ten wen­den sich mit fol­gen­den Fra­gen an die Bevölkerung:

  • Wer hat am Diens­tag­mit­tag im Nord­osten Bam­bergs einen sol­chen Mann gese­hen oder kennt jeman­den, auf den die Beschrei­bung passt?
  • Hat/​Haben der oder die Täter noch anders­wo ver­sucht, auf glei­che Art in die Woh­nung zu gelangen?

Hin­wei­se nimmt die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg unter der Tel.-Nr. 0951/9129–491 entgegen.

Zur Ver­hin­de­rung wei­te­rer Taten gibt die Ober­frän­ki­sche Poli­zei fol­gen­de Tipps:

  • Las­sen Sie kei­ne Frem­den in die Wohnung!
  • Sehen Sie sich Besu­cher vor dem Öff­nen durch den Tür­spi­on oder mit einem Blick aus dem Fen­ster an und machen Sie von Ihrer Tür­sprech­an­la­ge Gebrauch.
  • Öff­nen Sie die Woh­nungs­tür nie­mals sofort – legen Sie immer Sperr­bü­gel oder Sicher­heits­ket­te an.
  • Zie­hen Sie tele­fo­nisch eine Nach­ba­rin oder einen Nach­barn hin­zu, wenn unbe­kann­te Besu­cher vor der Tür ste­hen, oder bestel­len Sie die Besu­cher zu einem spä­te­ren Ter­min, wenn eine Ver­trau­ens­per­son anwe­send ist.
  • Pfle­gen Sie Kon­takt zu älte­ren Mit­be­woh­nern und machen Sie das Ange­bot, bei frem­den Besu­chern an der Woh­nungs­tür zur Sicher­heit hin­zu­zu­kom­men und über­ge­ben Sie für sol­che Fäl­le die eige­ne Telefonnummer.

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