40 Jah­re Bam­berg-Bed­ford mit Fest­akt gefeiert

Eintrag ins Goldene Buch: Jane Westrop (Vorsitzende des Deutsch-Englischen Clubs), Bgm. Dr. Christian Lange, Stadträtin Shan Hunt in Vertretung des Bedforder Bürgermeisters, der britische Botschafter Sir Sebastian Wood, Edward Keech (Vorsitzender der Bamberg-Bedford Gesellschaft), Stadtmedaillenträger Malcolm Chalmers und der ehemalige Bedforder Bürgermeister Apu Bagchi. Foto: Stadtarchiv/Nadine Handwerger
Eintrag ins Goldene Buch: Jane Westrop (Vorsitzende des Deutsch-Englischen Clubs), Bgm. Dr. Christian Lange, Stadträtin Shan Hunt in Vertretung des Bedforder Bürgermeisters, der britische Botschafter Sir Sebastian Wood, Edward Keech (Vorsitzender der Bamberg-Bedford Gesellschaft), Stadtmedaillenträger Malcolm Chalmers und der ehemalige Bedforder Bürgermeister Apu Bagchi. Foto: Stadtarchiv/Nadine Handwerger

Bür­ger­mei­ster Dr. Lan­ge: „Städ­te­part­ner­schaft in Zei­ten des Bre­x­it wich­ti­ger denn je“

Mit einem Fest­akt im Innen­hof von Schloss Gey­ers­wörth haben Bam­berg und Bed­ford das 40. Jubi­lä­um ihrer Städ­te­part­ner­schaft gefei­ert. Das eng­li­sche Sprich­wort „Freund­schaft ist kei­ne gro­ße Sache, Freund­schaft ist eine Mil­lio­nen klei­ner Din­ge“ drückt nach den Wor­ten von Bür­ger­mei­ster Dr. Chri­sti­an Lan­ge sehr gut aus, wie vie­le Akteu­re sich in vier Jahr­zehn­ten ein­ge­bracht haben, um die Bezie­hun­gen zu pfle­gen und zu vertiefen.

„Gera­de in Zei­ten des Bre­x­it sind Städ­te­part­ner­schaf­ten wich­tig – viel­leicht wich­ti­ger denn je“, beton­te er. Er ver­wies dar­auf, dass es in Euro­pa in vie­len Län­dern natio­na­li­sti­sche Ten­den­zen gäbe, die auf Abschot­tung anstatt Öff­nung hin­aus­lau­fen. Die jun­ge Genera­ti­on habe es heu­te zwar leich­ter, bestehen­de Kon­tak­te zu hal­ten. „Aber das rich­ti­ge, ech­te Ken­nen­ler­nen funk­tio­niert nicht über Whats­app oder Insta­gram, son­dern nur durch das per­sön­li­che Beisammensein“.

Der Bür­ger­mei­ster dank­te den zahl­rei­chen Akteu­ren der Städ­te­part­ner­schaft aus Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart auf bei­den Sei­ten. Allen vor­an den vie­len Leh­rer­kräf­ten, die seit über 44 Jah­ren den Schü­ler­aus­tausch durch­füh­ren und beglei­ten. Beson­de­rer Dank gebührt auch dem Deutsch-Eng­li­schen Club, der eben­so, wie die Städ­te­part­ner­schaft sein 40jähriges Jubi­lä­um fei­ern konn­te. Sowohl der ehe­ma­li­ge Vor­sit­zen­de Wer­ner Oppelt, als auch die der­zei­ti­ge Vor­sit­zen­de Jane Westrop enga­gie­ren sich viel­fäl­tig, um den Aus­tausch mit Bed­ford fort­zu­füh­ren. Dazu gehö­ren glei­cher­ma­ßen die all­jähr­li­chen Bür­ger­rei­sen, die Ursu­la Kalb vom Deutsch-Eng­li­schen Club zusam­men mit dem Vor­sit­zen­den der Bam­berg-Bed­ford-Gesell­schaft Edward Keech all­jähr­lich veranstalten.

Dr. Lan­ge ver­schwieg nicht, dass das Inter­es­se auf Bed­for­der Sei­te ins­be­son­de­re bei den bei­den Säu­len Schü­ler­aus­tausch und Sport­be­geg­nung nach­ge­las­sen habe. „Ich hof­fe sehr, dass das Jubi­lä­um dazu bei­trägt, hier neue Ideen und Kon­zep­te zu ent­wickeln, wie wir auch in Zukunft unse­re Städ­te­part­ner­schaft mit vol­lem Élan wei­ter­füh­ren können.“

Der bri­ti­sche Bot­schaf­ter Sir Seba­sti­an Wood beton­te: „Bre­x­it heißt nicht, dass das Ver­ei­nig­te König­reich Euro­pa ver­lässt, son­dern nur die Euro­päi­sche Uni­on.“ Er, wie auch Stadt­rä­tin Shan Hunt in Ver­tre­tung des Bed­for­der Bür­ger­mei­sters, beton­ten, dass das Inter­es­se anein­an­der unab­hän­gig von poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen bestehen bliebe.

Im Jugend­gä­ste­haus am Kaul­berg wur­de die Fei­er mit einem gemein­sa­men Essen und leb­haf­ten Gesprä­chen fortgeführt.

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