Ver­such­ter bewaff­ne­ter Raub­über­fall auf eine Tank­stel­le in Höchstadt – Zeugenaufruf

Höchstadt an der Aisch (ots) – Ein noch unbe­kann­ter Täter hat in der Nacht von Don­ners­tag auf Frei­tag (31.08 auf 01.09.2017) ver­sucht, eine Tank­stel­le in Höchstadt an der Aisch zu über­fal­len. Der Mann war bewaff­net und setz­te mehr­fach zum Über­fall an, bevor er von sei­nem Vor­ha­ben abließ und flüchtete.

Ein Augen­zeu­ge (34) mel­de­te sich am Frei­tag­vor­mit­tag bei der Poli­zei und teil­te mit, dass er gegen 01:50 Uhr beob­ach­tet hat wie ein Mann dazu ansetz­te die Tank­stel­le an der Erlan­ger Stra­ße (B470) Ecke Bech­ho­fe­ner Stra­ße zu überfallen.

Es han­del­te sich augen­schein­lich um einen Räu­ber, der sein Gesicht hin­ter einem Schal ver­barg und in der Hand eine Schuss­waf­fe hielt.

Der bewaff­ne­te Mann betrat das Tank­stel­len­ge­län­de, wur­de aber offen­bar mehr­fach durch ein­fah­ren­de Fahr­zeu­ge bei der Tat­aus­füh­rung gestört.

Der ver­hin­der­te Täter ließ nach wie­der­hol­ten Ver­su­chen von sei­nem ver­bre­che­ri­schen Plan ab und rann­te in Rich­tung Süden davon.

Der geschei­ter­te Raub­über­fall wur­de von der anwe­sen­den Kas­sen­kraft anschei­nend nicht bemerkt und der Sach­ver­halt bestä­tig­te sich erst, nach­dem die Poli­zei infor­miert war und die zustän­di­gen Ermitt­ler die Video­auf­zeich­nun­gen der Über­wa­chungs­an­la­ge sich­ten konnten.

Anhand der Zeu­gen­aus­sa­ge und des aus­ge­wer­te­ten Video­ma­te­ri­als kann der Täter nun wie folgt beschrie­ben werden:

Ca. 25 Jah­re alt, 185 cm groß, athletisch/​schlank und zur Tat­zeit mit einem blau­en Palä­sti­nen­ser­schal, eine schwar­ze Müt­ze mit wei­ßem Auf­nä­her und einem blau­en T‑Shirt bekleidet.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Erlan­gen hat die Ermitt­lun­gen über­nom­men und bit­tet um Hin­wei­se zu der gesuch­ten Per­son. Mög­li­che Zeu­gen, ins­be­son­de­re die Fahr­zeug­füh­rer, die zur frag­li­chen Zeit an der besag­ten Tank­stel­le getankt haben, wer­den gebe­ten, sich zu mel­den. Die Num­mer des Hin­wei­s­te­le­fons beim Kri­mi­nal­dau­er­dienst Mit­tel­fran­ken lau­tet: (0911) 2112 3333. / Alex­an­dra Oberhuber

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