Im Juli 2017 widmet sich das Klinikum Forchheim dem Thema „Schlaganfall“

Schlaganfallbus der Firma Boehringer Ingelheim. (c) Boehringer Ingelheim
Schlaganfallbus der Firma Boehringer Ingelheim. (c) Boehringer Ingelheim

Schlaganfall – Todesursache Nummer 3

Dr. Jürgen Gschossmann, Chefarzt der Fachabteilung Innere Medizin, erklärt: “Als Schlaganfall bezeichnet man die Folge einer meist “schlagartig” auftretenden Durchblutungsstörung im Gehirn, die zu einem regionalen Mangel an Sauerstoff und Nährstoffen und damit zu einem Absterben von Gehirngewebe führt. Je schneller der Mangel behoben werden kann, desto weniger “graue Zellen” sterben ab, denn “time is brain”!”

Verschiedene Aktionen informieren über das Thema:

  • Montag, 3. Juli, um 19 Uhr im Konferenzsaal des Klinikums (U10), Krankenhausstr. 10
    Dr. Jürgen Gschossmann referiert über „Herzenssache – „Schlaganfall“: Risikofaktoren, Symptome und Akutfall“, Veranstalter ist der Freunde und Förderer des Klinikums Forchheim e.V.
  • Montag, 10. Juli, 10 Uhr bis 16 Uhr auf dem Paradeplatz
    Kampagne „Herzenssache Lebenszeit“ – Aufklärung über die Volkskrankheiten Schlaganfall und Diabetes“ der Firma Boehringer Ingelheim
    Interessierte haben am Infobus – einem knallroten Doppeldeckerbus – die Möglichkeit, ihr persönliches Risiko testen zu lassen und offene Fragen im direkten Gespräch mit Fachärzten des Klinikums Forchheim, Apothekern oder Vertretern von Selbsthilfegruppen und UGeF-Ärztenetz zu klären. Mittels Messungen des Blutdrucks, Blutzuckers und der Cholesterinwerte erhalten die Besucher wichtige Informationen über ihren Gesundheitszustand. Für zusätzliche Aufklärung sorgen Informationsmaterialien.
  • Freitag, 21. Juli, 9 Uhr bis 15.15 Uhr am Universitätsklinikum in Erlangen
    Das Netzwerk STENO (Schlaganfallnetzwerk mit Telemedizin in Nordbayern) feiert sein 10-jähriges Bestehen mit einem Fachsymposium unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Melanie Huml.

Unter Koordination des Universitätsklinikums Erlangen werden derzeit 21 Krankenhäuser der Regel- und Schwerpunktversorgung in Mittel-, Ober- und Unterfranken sowie Thüringen mit den überregionalen Schlaganfallzentren der Region in Bayreuth, Erlangen und Nürnberg vernetzt. In den Kliniken finden jährlich 12.000 Schlaganfallpatienten Hilfe. Seit der Gründung ist das Klinikum Forchheim Mitglied in diesem Verbund. Mithilfe der Anbindung an das Schlaganfallnetzwerk verfügt das Klinikum Forchheim über eine von deutschlandweit 302 zertifizierten Schlaganfall-Einheiten. Die Zertifizierung durch die Deutsche Schlaganfallgesellschaft wird regelmäßig wiederholt. Diese Schlaganfall-Einheit stellt eine wohnortnahe Schlaganfallversorgung auf höchstem Niveau sicher.