MdL Micha­el Hof­mann zur Sit­zung der baye­ri­schen Staats­re­gie­rung in Kulm­bach

Bei der Sit­zung der baye­ri­schen Staats­re­gie­rung im ober­frän­ki­schen Kulm­bach stan­den auch The­men auf der Tages­ord­nung, die direkt den Land­kreis Forch­heim betref­fen. Stimm­kreis­ab­ge­ord­ne­ter Micha­el Hof­mann zieht eine posi­ti­ve Bilanz der Tagung und freut sich, dass trotz der wirt­schaft­li­chen Spit­zen­po­si­ti­on des Land­krei­ses in Ober­fran­ken das Kabi­nett sei­ne Anre­gun­gen auf­ge­grif­fen hat.

So wird an der Obst­bau­ver­suchs­an­la­ge in Hilt­polt­stein für etwa drei Jah­re ein For­schungs­pro­jekt „Kli­ma­wan­del Obst­an­bau“ ein­ge­rich­tet. Hier sol­len inten­siv die Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels auf den Kir­schen­an­bau unter­sucht wer­den. „Damit wird hilf­rei­ches Pra­xis­wis­sen für die ansäs­si­gen Obst­bau­ern erar­bei­tet“, kom­men­tier­te der CSU-Abge­ord­ne­te dies als wich­ti­gen Schritt für die Regi­on. „Die Stär­kung der Qua­li­tät der Obst­sor­ten durch For­schung soll dort statt­fin­den, wo sich die Ergeb­nis­se am Ende auch in der Pra­xis bewei­sen müs­sen.“

Mit der Ein­rich­tung einer For­schungs­stel­le wird die Zusam­men­ar­beit zwi­schen der Baye­ri­schen Lan­des­an­stalt für Wein­bau und Gar­ten­bau und dem Stand­ort Hilt­polt­stein aus­ge­baut. „Auf die­sen Erfolg lässt sich für die Zukunft auf­bau­en“, hat Hof­mann schon ein Auge auf den wei­te­ren Aus­bau der Zusam­men­ar­beit der Lan­des­an­stalt und der Obst­ver­suchs­an­la­ge gerich­tet.

Außer­dem hat sich das Kabi­nett auf Anre­gung des Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Hof­mann dazu ent­schie­den, ein Son­der­pro­gramm zur Behe­bung von Stra­ßen­schä­den ins Leben zu rufen.

„Die Groß­bau­stel­len des ICE-Aus­baus haben zu mas­si­ven Schä­den an den Staats­stra­ßen geführt. Die Bau­stel­len­fahr­zeu­ge haben die Stra­ßen ram­po­niert. Das ist kei­ne gewöhn­li­che Bela­stung und hat bereits zu erheb­li­chem Ärger geführt, ich ver­ste­he den Unmut in der Bevöl­ke­rung“, so Hof­mann. Die­se Schä­den könn­ten nicht durch die übli­che Ver­wen­dung der Haus­halts­mit­tel abge­deckt wer­den. Des­halb habe er ein sol­ches Pro­gramm ins Gespräch gebracht und sich dafür ein­ge­setzt, dass dies kommt. Der Land­kreis Forch­heim könn­te davon in beson­de­rem Maße pro­fi­tie­ren, da er sich noch mit­ten im lau­fen­den ICE-Aus­bau befin­de, erklärt der Abge­ord­ne­te.

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