Forchheimer Bundestagskandidatin Lisa Badum fordert am Tag der Umwelt Höchstgrenze für Flächenverbrauch

Für lebendige Ortskerne und natürliche Landschaften

„Der 5. Juni ist der Tag der Umwelt. Und wie an jedem Tag werden über 13 Hektar bayerischer Natur unter Straßen, Gewerbegebieten und Discountern verschwinden. Das entspricht 18 Fußballfeldern, Tag für Tag,“ kritisiert Lisa Badum, Bundestagskandidatin der Grünen. Dieser ungezügelte Flächenverbrauch in Bayern sei zum ernsten Problem für die Landwirtschaft geworden, bedrohe die Artenvielfalt und gefährde den Hochwasserschutz in der Fläche, so Jonas Glüsenkamp, Vorstand der GAL Bamberg.

Die Grünen wollen deshalb, dass der Flächenfraß gesetzlich auf 4,7 Hektar Fläche täglich verringert wird. „Diese Begrenzung lässt genug Raum für weitere Entwicklungen und verhindert gleichzeitig, dass Bayern seinen Charakter verliert,“ erläutert Badum den aus der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie abgeleiteten Wert.

Beispiel MUNA-Gelände auf den Konversionsflächen

„Auch bei der Gewerbeentwicklung müssen wir schonender mit Flächen umgehen als bisher“, so Glüsenkamp: „Das MUNA-Gelände ist dafür ein gutes Beispiel: Sorgsamer Umgang mit der Natur statt Flächenfrass!“ Hintergrund: Die derzeitigen Pläne für das MUNA-Gelände sehen eine Gewerbefläche ausgerechnet mitten im Wald vor. Für die Erschließung des Geländes müssen über 50 Hektar Wald gerodet werden, einer Fläche von zwölf Fussballfeldern entspräche. Damit nicht genug: Das zukünftige Gewerbegebiet liegt innerhalb eines Trinkwasserschutzgebietes.

„Gesundes Leben gibt es nur mit ausreichend vorhandenen sauberen Böden und Gewässern. Für den Schutz unserer Lebensgrundlagen stehen nur wir Grüne!“, schließt Bundestagskandidatin Lisa Badum.

Schreibe einen Kommentar