Grü­nes Bam­ber­ger Hörn­la für den Schutz des Haupt­s­moor­wal­des

Grünes Bamberger Hörnla
Grünes Bamberger Hörnla

Als Zei­chen für den Schutz des Haupt­s­moor­wal­des hat der BUND Natur­schutz Bam­berg gemein­sam mit der Künst­le­rin Chri­sti­ne Gru­ber das „Grü­ne Bam­ber­ger Hörn­la“ ent­wor­fen.

Am Diens­tag, 23. Mai wur­de es im Rah­men eines Vor­trags des BUND-Vor­sit­zen­den Hubert Wei­ger erst­mals der Öffent­lich­keit prä­sen­tiert. Die Bäcke­rei Post­ler hat dafür eigens ein mit Matcha-Tee grün gefärb­tes Hörn­la kre­iert. Das Bam­ber­ger Hörn­la steht für Genuss und Lebens­qua­li­tät. Wie ein grü­nes Hörn­la legt sich der Haupt­s­moor­wald um die Stadt und auch er bie­tet Genuss und trägt zur Lebens­qua­li­tät bei. Er pro­du­ziert fri­sche Luft, wirkt sich posi­tiv auf das Stadt­kli­ma aus und bie­tet viel­fäl­ti­ge Erho­lungs- und Frei­zeit­mög­lich­kei­ten.

Hubert Wei­ger for­der­te des­halb in sei­nem Vor­trag die Stadt Bam­berg auf, alles zu tun, um den Haupt­s­moor­wald voll­stän­dig zu schüt­zen, statt ihn für Indu­strie- und Gewer­be­ge­bie­te zu opfern. Bei sei­nem Vor­trag ging er auf die grund­sätz­li­che Bedeu­tung von Stadt­wäl­dern ange­sichts des vor­an­schrei­ten­den Kli­ma­wan­dels ein: „Der Haupt­s­moor­wald ist für die Lebens­qua­li­tät aller Bam­ber­ger unver­zicht­bar. Es wird in Zukunft mehr Hit­ze­ta­ge und Wet­ter­ex­tre­me geben. Da ist der Haupt­s­moor­wald für die Regu­lie­rung des Stadt­kli­mas extrem wich­tig.“

Das Wohl der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger müs­se an erster Stel­le ste­hen. „Es ist die ein­fach­ste Lösung für die Stadt­pla­nung, neue Indu­strie- und Gewer­be­flä­chen auf dem ehe­ma­li­gen Army-gelän­de aus­zu­wei­sen. Doch die ein­fach­sten Lösun­gen sind nicht unbe­dingt die besten und sie sind bestimmt nicht zukunfts­fä­hig“, so Pro­fes­sor Wei­ger. Er riet der Stadt­spit­ze des­halb, gemein­sam mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern bes­se­re Lösun­gen zu fin­den. Es brau­che Alter­na­ti­ven, damit der Haupt­s­moor­wald, der seit Jahr­hun­der­ten die Stadt prägt, auch künf­ti­gen Genera­tio­nen erhal­ten bel­cibt. Des­halb müs­se heu­te alles dar­an gesetzt wer­den, wei­te­re Ein­grif­fe zu ver­hin­dern. Wei­ger rief die Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rer auf, sich selbst aktiv für „ihren Haupt­s­moor­wald“ ein­zu­set­zen und gemein­sam die wei­te­re Wald­zer­stö­rung zu ver­hin­dern.

Fahr­rad­de­mo am 24. Juni

Eine kon­kre­te Mög­lich­keit dazu bie­te sich bereits am 24 Juni, ergänz­te Heinz Jung, der Vor­sit­zen­de des BUND Natur­schutz Bam­berg. Unter dem Mot­to „Wir brin­gen fri­sche Luft in die Stadt“ ist eine Fahr­rad­de­mo vom Haupt­s­moor­wald zum Max­platz geplant, die um 14 Uhr am Wan­der­park­platz Ecke Armeestraße/​Moosstraße star­tet. Selbst­ver­ständ­lich wird dann auch wie­der das „Grü­ne Bam­ber­ger Hörn­la“ mit dabei sein.
Chri­sti­ne Hertrich

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