MdL Michael Hofmann: “Höchste Förderung Oberfrankens für Eggolsheim – Unter den Top Ten in Bayern”

MdB Thomas Silberhorn und MdL Michael Hofmann mit Bürgermeister Claus Schwarzmann. Landrat Hermann Ulm und Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz bei ihrer Visite zum „Tag der Städtebauförderung“ in Eggolsheim. In einer Ausstellung zeigte die Marktgemeinde die Ausarbeitungen des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes.
MdB Thomas Silberhorn und MdL Michael Hofmann mit Bürgermeister Claus Schwarzmann. Landrat Hermann Ulm und Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz bei ihrer Visite zum „Tag der Städtebauförderung“ in Eggolsheim. In einer Ausstellung zeigte die Marktgemeinde die Ausarbeitungen des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes.

Die Marktgemeinde Eggolsheim erhält für die Projekte des integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) 420.000 Euro. Das Geld aus dem Fördertopf „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit“ des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms wird im Rahmen der interkulturellen Zusammenarbeit der Leader-Aktionsgruppe „Kulturerlebnis Fränkische Schweiz“ bewilligt, teilen Landtagsabgeordneter Michael Hofmann und Bundestagsabgeordneter Thomas Silberhorn mit. Der Freistaat und der Bund stellen die Mittel etwa zu gleichen Teilen bereit. „Die Förderung aus diesem Programm ist die höchste in Oberfranken“, freuen sich die beiden Abgeordneten. Sie waren am vergangenen Wochenende zum „Tag der Städtebauförderung“ in der Marktgemeinde und setzten gemeinsam mit Bürgermeister Claus Schwarzmann, Landrat Hermann Ulm und Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz eine Zeitkapsel zum Start des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes auf der Baustelle des neuen Dorftreffs in der Ortsmitte ein.

Die Mittel aus der Bund-Länder-Städtebauförderung geben der Marktgemeinde Eggolsheim Planungssicherheit für ihre Zukunftsprojekte wie dem Umbau des Dorftreffs, der Neugestaltung der Außenanlagen am ehemaligen Lindner-Gebäude, der Ausarbeitung einer Gestaltungssatzung und dem Projektmanagement sowie der Leitkultur einer Ladeinfrastruktur für E-Mobiltät. „Für die Neugestaltung des Dorftreffs und das Lindner-Areal kann es sogar noch höhere Fördermöglichkeiten geben“, weist Stimmkreisabgeordneter Michael Hofmann auf Gespräche für die Aufnahme der Projekte in noch höher bezuschusste Programme hin. „Wir wollen für unsere Kommunen immer das Beste herausholen, die Chancen für die Marktgemeinde Eggolsheim auf die Generierung noch höherer Fördersummen stehen nicht schlecht“, so Hofmann.

Der Fokus des Programms „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit“ liegt auf dem Erhalt der Ortskerne. Die Kommunen können mit den Geldern Leerstände im Ort beseitigen oder alte Gebäude umnutzen, das Wohnangebot auf die heutige Nachfrage anpassen oder auch den örtlichen Einzelhandel stärken. In Oberfranken arbeiten im Rahmen des Programms insgesamt 44 Städte, Märkte und Gemeinden in acht interkommunalen Allianzen zusammen. „In diesem Jahr realisieren 13 Kommunen konkrete Projekte, die wir mit rund 2,5 Millionen Euro unterstützen, 420.000 Euro davon fließen allein nach Eggolsheim. Bayernweit stehen 2017 rund 22,3 Millionen Euro Fördermittel zur Vorbereitung und Umsetzung von städtebaulichen Investitionen nur in diesem Programm bereit. Eggolsheim liegt bei der Höhe der Zuweisungen unter den Top Ten in Bayern“, erklärt Hofmann. Deutschlandweit unterstützt der Bund Länder und Kommunen im laufenden Jahr mit Bundesfinanzhilfen zur Förderung des Städtebaus auf einem Rekordniveau von 990 Millionen Euro.