LBV freut sich über regio­na­les Inter­es­se an Natio­nal­park Fran­ken­wald

Aus­wei­tung der Suche auf den Fran­ken­wald als vier­te Regi­on über­rascht – natur­schutz­fach­li­cher Mehr­wert eher begrenzt

Der LBV ist über­rascht, dass die Baye­ri­sche Umwelt­mi­ni­ste­rin Ulri­ke Scharf heu­te bekannt gege­ben hat, die Natio­nal­park­su­che aus­zu­wei­ten. Mit dem Fran­ken­wald prä­sen­tier­te sie als vier­te mög­li­che Regi­on einen kom­plett neu­en Vor­schlag, der auf einem Wunsch aus dem Gebiet selbst beruht. „Wir freu­en uns über jede Regi­on, die sich für Groß­schutz­ge­bie­te wie zum Bei­spiel einen Natio­nal­park inter­es­siert“, erklärt des­halb der LBV-Vor­sit­zen­de Dr. Nor­bert Schäf­fer. Da der natur­schutz­fach­li­che Mehr­wert des Fran­ken­wal­des eher begrenzt ist, stuft der LBV die bis­he­ri­gen drei Vor­schlä­ge Spes­sart, Rhön und Donau­au­en aber als etwas geeig­ne­ter ein. Der Fran­ken­wald ist ein in wei­ten Tei­len vom Men­schen über­form­tes Fich­ten­wald­ge­biet, daher bestehe immer die Gefahr von Bor­ken­kä­fer­aus­brü­chen, wenn man nicht mehr ein­greift. Der LBV sieht für Bay­ern eine inter­na­tio­na­le Ver­ant­wor­tung eher bei Laub­wäl­dern und Fluss­au­en.

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