Ver­kehrs­schau in Wein­garts und Kun­reuth: Mög­lich­kei­ten der Ver­kehrs­be­ru­hi­gung aus­ge­lo­tet

Verbesserung der Verkehrssicherheit in Kunreuth und Weingarts im Visier
Verbesserung der Verkehrssicherheit in Kunreuth und Weingarts im Visier

Zur Ver­bes­se­rung der Ver­kehrs­si­cher­heit in Kun­reuth und Wein­garts tra­fen sich Ver­tre­ter des Land­krei­ses Forch­heim, der Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft Kun­reuth, des Staat­li­chen Bau­amts Bam­berg und der Poli­zei Forch­heim. Der Ter­min war Ergeb­nis einer Initia­ti­ve von MdB Tho­mas Sil­ber­horn (CSU). „Wir neh­men die Beschwer­den von Bür­gern zum Anlass, uns vor Ort ein Bild zu machen und mit Fach­leu­ten dis­ku­tie­ren, wel­che Mög­lich­kei­ten es gibt“, so der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te.

„Durch die Sper­rung der Orts­durch­fahrt in Neun­kir­chen am Brand kommt es zu einer Ver­la­ge­rung des Schwer­last­ver­kehrs hin zu Wein­garts und Kun­reuth“, erläu­ter­te Bür­ger­mei­ster Kon­rad Ochs. Die LKWs sei­en meist zu schnell in den engen und kur­ven­rei­chen Orts­durch­fahr­ten unter­wegs.

Eine Rei­he von Vor­schlä­gen aus der Bür­ger­schaft wur­de dis­ku­tiert und auf ihre Rea­li­sier­bar­keit über­prüft, z.B. das Errich­ten von Pfo­sten am Rand der Geh­stei­ge, Tem­po 30, Ver­kehrs­in­seln und Que­rungs­hil­fen. „Die spe­zi­fi­sche Situa­ti­on und der enge Stra­ßen­ver­lauf machen vie­le gute Ideen aber unmög­lich“, sag­te Micha­el Raab, Abtei­lungs­lei­ter Bereich Stra­ßen­bau des Staat­li­chen Bau­am­tes Bam­berg.

Poli­zei­haupt­kom­mis­sar Hart­mut Deme­le kün­dig­te an, die Poli­zei wer­de ver­mehrt mit Geschwin­dig­keits­kon­trol­len durch­füh­ren. Eine Opti­on sei­den zudem höhe­re Bord­stei­ne, um ein Über­fah­ren zu erschwe­ren. Die Erneue­rung des Stra­ßen­be­la­ges sei erst nach den Kanal­bau­maß­nah­men in der Gemein­de mög­lich, so Petra Dittrich, Sach­ge­biets­lei­te­rin Stra­ßen­bau des Land­krei­ses Forch­heim.

„Wir wer­den unter­stüt­zen, was mög­lich ist“, so Land­rat Dr. Her­mann Ulm, der den Ter­min in sei­ner Hei­mat­ge­mein­de orga­ni­siert hat­te. Die betei­lig­ten Behör­den wol­len nun abstim­men, wel­che Maß­nah­men von wem und wann rea­li­siert wer­den kön­nen.

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