Die Rezep­tur des 4. Bam­ber­ger Land­kreis-Bie­res steht: Es wird ein Voll­bier

Die Rezeptur steht - es wird ein Vollbier: Günter Wagner, Hubert Wagner, Landrat Johann Kalb. Foto: Rudolf Mader
Die Rezeptur steht - es wird ein Vollbier: Günter Wagner, Hubert Wagner, Landrat Johann Kalb. Foto: Rudolf Mader

„Die­se Regio­na­li­tät ist ein­zig­ar­tig!“

Das näch­ste Land­kreis-Bier steht in den Start­lö­chern und schon der Zusam­men­schluss der drei betei­lig­ten Braue­rei­en stellt dies­mal eine Beson­der­heit dar. Es wer­den die drei „Wag­ner-Braue­rei­en“ aus Kem­mern, Mer­ken­dorf und Ober­haid sein, die das Bier gemein­sam brau­en. Es soll ein Voll­bier wer­den, das haben Land­rat Johann Kalb und die Brau­er bei der Bespre­chung der Rezep­tur ver­ein­bart. Und ein wei­te­res beson­de­res Merk­mal wird das Bier haben – es wird ein aus­schließ­lich regio­na­les Bier sein. Die Ger­ste aus Ober­haid, der Hop­fen aus Kem­mern und Spalt – sogar das Was­ser kommt von der Kem­mer­ner Quel­le „Peter und Paul“ aus dem eige­nen Brun­nen. „Die­se Regio­na­li­tät ist ein­zig­ar­tig – und dar­auf kön­nen wir stolz sein!“, so Land­rat Kalb.

Die Fami­li­en Wag­ner ver­bin­det eine lan­ge Geschich­te, was der Stamm­baum ein­drucks­voll beweist, den Brau­mei­ster Gün­ter Wag­ner aus Mer­ken­dorf zum Gespräch mit­ge­bracht hat­te. Bei allen drei Braue­rei­en han­delt es sich um Fami­li­en­be­trie­be, die auf eine Brautra­di­ti­on zurück­blicken kön­nen, die sich bis in das Jahr 1744 zurück­ver­fol­gen lässt. „Genau die­se geleb­te und ein­zig­ar­ti­ge Geschich­te der Brautra­di­ti­on über Jahr­hun­der­te weg, gilt es zu erhal­ten. Bier ist Tra­di­ti­on, Kul­tur und Wirt­schafts­för­de­rung“, so Land­rat Kalb. Daher ist ihm es ein beson­de­res Anlie­gen die jahr­hun­der­te­al­te Bier­tra­di­ti­on im Bam­ber­ger Land zu bewah­ren, die Braue­rei­en- und Bier­viel­falt nach­hal­tig zu ver­mark­ten und letzt­lich die Arbeits­plät­ze in die­ser Hand­werks­bran­che zu erhal­ten.

„36 Kreis­la – Voll­bier“

Das „36 Kreis­la – Voll­bier“ ist nach dem „Frän­kisch hell“ im ver­gan­ge­nen Herbst der vier­te Gemein­schafts­sud regio­na­ler Braue­rei­en. Bis­her waren bereits zehn Braue­rei­en aus dem Land­kreis Bam­berg betei­ligt, der ja bekann­ter­ma­ßen über die größ­te Braue­rei­dich­te der Welt ver­fügt. „Mit dem Voll­bier brau­en wir ein typisch frän­ki­sches und gut trink­ba­res Bier“, erklärt Brau­mei­ster Hubert Wag­ner (Kem­mern). Das Voll­bier wird einen Alko­hol­ge­halt von 5,4 bis 5,6 % und eine Stamm­wür­ze von 13,5 % haben. Nach dem Anstich, der tra­di­tio­nell am 30. Sep­tem­ber statt­fin­det, gibt es das Bier bei den drei betei­lig­ten Braue­rei­en zu kau­fen oder in deren Braue­rei­gast­stät­ten zu genie­ßen. Natür­lich wird es auch auf der 2. Bier­ge­nuss­mes­se „pro­Bier“ am 24. und 25. Novem­ber 2017 in der Bam­ber­ger Kon­zert- und Kon­gress­hal­le prä­sen­tiert wer­den.

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