Pres­se­be­richt der Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bam­berg vom 07.05.2017

Srad­tge­biet Bam­berg

Schwe­rer Fahr­rad­sturz auf­grund Alko­hol

Inne­re Löwen­stra­ße, Stadt­ge­biet Bam­berg Schwe­re Kopf­ver­let­zun­gen erlitt in der Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag ein 26 jäh­ri­ger Bam­ber­ger Fahr­rad­fah­rer bei einem Sturz von sei­nem Rad in der Inne­ren Löwen­stra­ße in Bam­berg. Der Grund für den Sturz dürf­te in der star­ken Alko­ho­li­sie­rung des jun­gen Man­nes zu fin­den sein. Ein Alko­test ergab einen Wert von über 1,5 Pro­mil­le, wes­halb im Kran­ken­haus auch eine Blut­ent­nah­me auf Anord­nung der Poli­zei durch­ge­führt wur­de.

Nicht jede Ver­än­de­rung ist auch legal

Stadt­ge­biet Bam­berg Nach­dem die Tuning-Sze­ne in und um Bam­berg in der Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag wie­der mal zu einem Tref­fen gela­den hat­te, ließ sich die Bam­ber­ger Ver­kehrs­po­li­zei natür­lich nicht zwei­mal bit­ten, auch ein Auge auf die Fahr­zeugum­bau­ten zu wer­fen. Für eini­ge der über­wie­gend jün­ge­ren Fah­rer ende­te der Abend des­halb mit einer Buß­geld­an­zei­ge samt Punkt in Flens­burg und im schlimm­sten Fall zu Fuß. Einem 23 jäh­ri­gen Ebels­ba­cher wur­den an Ort und Stel­le die Zulas­sungs­stem­pel abge­kratzt, da er nicht nur mit abge­fah­re­nen Rei­fen und unzu­läs­si­gen Umbau­ten son­dern auch noch ohne gül­ti­ge Ver­si­che­rung unter­wegs war. Ein 28 jäh­ri­ger Nürn­ber­ger sowie ein 26 jäh­ri­ger Her­zo­gen­au­ra­cher mein­ten offen­sicht­lich, durch Mani­pu­la­tio­nen am Aus­puff die Bam­ber­ger Bevöl­ke­rung beschal­len zu müs­sen. Ein 26 jäh­ri­ger Bam­ber­ger mein­te mit sei­nem Leicht­kraft­rad auch ohne Außen­spie­gel sicher durch den Ver­kehr zu kom­men. Ein 27 jäh­ri­ger Mem­mels­dor­fer war mit sei­nem Rol­ler im Mai immer noch mit einem alten Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen und somit ohne gül­ti­ge Ver­si­che­rung unter­wegs. Und einem 20 jäh­ri­gen Lit­zen­dor­fer war offen­sicht­lich über­haupt nicht auf­ge­fal­len, dass sein Hin­ter­rad bereits am Rad­ka­sten schliff, da er das Fahr­werk aus „ästhe­ti­schen“ Grün­den viel zu tief ein­ge­stellt hat­te.

Land­kreis Bam­berg

Pan­nen-Lkw mit 2 offe­nen Rech­nun­gen

A 73, Zap­fen­dorf, Lkr. Bam­berg Etwas teu­rer als erwar­tet wur­de am Frei­tag­abend auf der A 73 an der Anschluss­stel­le Zap­fen­dorf eine Pan­ne für einen 51 jäh­ri­gen Klein­trans­port­erfah­rer aus Mit­tel­fran­ken. Bei der Absi­che­rung und Über­prü­fung durch die Bam­ber­ger Auto­bahn­po­li­zei stell­ten die Beam­ten fest, dass der Fah­rer noch zwei Stra­fen in Höhe von 500.- Euro offen hat­te und des­we­gen nun mit Haft­be­fehl aus­ge­schrie­ben war. Nach­dem er den Betrag gleich bezah­len konn­te, blieb ihm die Fest­nah­me erspart. Der Trans­por­ter wur­de durch einen Abschlepp­dienst gebor­gen.

Wür­gau und der Motor­rad­krach

Wür­gau, Lkr. Bam­berg Dass die Bewoh­ner von Wür­gau durch den weit­hin bekann­ten Wür­gau­er Berg beson­ders am Wochen­en­de vom Lärm geplagt sind und des­we­gen über jede Poli­zei­kon­trol­le froh sind, hat sich offen­sicht­lich noch nicht bis nach Lauf in Mit­tel­fran­ken her­um­ge­spro­chen. Für einen 21 jäh­ri­gen Motor­rad­fah­rer war des­halb am Sams­tag­nach­mit­tag nach einer Kon­trol­le der Bam­ber­ger Ver­kehrs­po­li­zei erst ein­mal Pau­se ange­sagt, bis er den extra aus­ge­bau­ten Schall­dämp­fer bei­gebracht und wie­der ein­ge­baut hat­te. Buß­geld, Punkt und Nach­schu­lung erin­nern ihn auch noch spä­ter an das eigent­lich idyl­li­sche Wür­gau.

Stadt und Land­kreis Forch­heim

Die Tücken der Forch­hei­mer Auto­bahn­bau­stel­le

A 73, Forch­heim-Süd Nicht zum ersten Mal hat­te am Frei­tag­abend ein Auto­fah­rer Pro­ble­me beim Ein­fah­ren an der durch die Auto­bahn­bau­stel­le der A 73 bei Forch­heim-Süd ziem­lich schwie­ri­gen Anschluss­stel­len­si­tua­ti­on. Der 38 jäh­ri­ge Fah­rer eines let­ti­schen Pkw hat­te beim Ein­fah­ren den Ver­kehr auf der Haupt­fahr­bahn nicht beach­tet, sodass ein 47 jäh­ri­ger Auto­fah­rer aus dem Land­kreis Forch­heim nicht mehr abbrem­sen konn­te und auf­fuhr. Um den fäl­li­gen Buß­geld­be­scheid zuschicken zu kön­nen, muss­ten die Beam­ten der Auto­bahn­po­li­zei nach der Unfall­auf­nah­me noch den momen­ta­nen Wohn­sitz des EU-Aus­län­ders über­prü­fen.

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