Kli­ni­kum Forch­heim: Wie gesund ist das Oster­ei?

Lan­ge Zeit hat­ten Eier als Cho­le­ste­rin­bom­be einen schlech­ten Ruf. Inzwi­schen hat man fest­ge­stellt, dass das Nah­rungs­cho­le­ste­rin gar nicht so einen gro­ßen Ein­fluss auf den Cho­le­ste­rin­spie­gel im Blut hat wie bis­her ange­nom­men.

Den­noch soll­ten Eier in Maßen geges­sen wer­den, erläu­tert das Ernäh­rungs- und Dia­be­testeam des Kli­ni­kum Forch­heim.

Laut der Deut­schen Gesell­schaft für Ernäh­rung (DGE) liegt der gesun­de Ver­zehr bei nicht mehr als zwei bis drei Eiern in der Woche. Zu beden­ken ist auch, dass bei die­sen Anga­ben auch Back­wa­ren und ande­re mit Ei zube­rei­te­te Spei­sen mit­zäh­len.

Mehr als auf das ein­ma­li­ge Oster­ei­er­schlem­men kommt es auf die Zusam­men­set­zung der täg­li­chen Ernäh­rung an.

Von gro­ßer Bedeu­tung ist die Art und Men­ge der Nah­rungs­fet­te. Hier sind pflanz­li­chen Fet­te und Öle zu bevor­zu­gen. Spar­sam soll­te mit fett­rei­chen Fleisch- und Wurst­wa­ren umge­gan­gen wer­den.

Ein- bis zwei­mal Fisch pro Woche soll­te ver­zehrt wer­den. Ob fett­arm oder fett­reich – neben den wich­ti­gen gesun­den Fett­säu­ren lie­fert Fisch wert­vol­les und leicht ver­dau­li­ches Eiweiß, Selen und Vit­amin D.

Beson­ders zu bevor­zu­gen sind Pflanz­li­che Lebens­mit­tel, wie Gemü­se und Obst, Voll­korn­pro­duk­te und Hül­sen­früch­te. Sie sind cho­le­ste­rin­frei und haben eine posi­ti­ve Wir­kung auf die Blut­fet­te – eben­so wie Bewe­gung. Wie wäre es bei­spiels­wei­se mit einem aus­gie­bi­gen Oster­spa­zier­gang?

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