Alles im Fluss: Welt­erbe-Besu­cher­zen­trum Bam­berg ent­steht

Zeit­raf­fer­vi­deo der Bau­stel­le an den Unte­ren Müh­len

Hil­des­heim hat eines, Stral­sund und Wis­mar auch, Regens­burg sowie­so. Die Rede ist von einem Welt­erbe-Besu­cher­zen­trum – einer Ein­rich­tung, die den Wert der jewei­li­gen Stät­te ver­mit­telt und das Welt­erbe in den glo­ba­len UNESCO-Kon­text ein­bet­tet, die sich sowohl an die loka­le Bevöl­ke­rung als auch an Besu­cher der Stadt, an Kin­der und Jugend­li­che eben­so wie an Erwach­se­ne rich­tet.

Die Alt­stadt von Bam­berg steht nicht ohne Grund auf der Welt­erbe-Liste der UNESCO. Wes­halb Bam­berg 1993 in die renom­mier­te Liste auf­ge­nom­men wur­de und wel­che Berei­che der Stadt genau zum Welt­erbe zäh­len, wis­sen jedoch die wenig­sten. Mit einer Mischung aus bewähr­ten Metho­den und rich­tungs­wei­sen­den neu­en Tech­no­lo­gien sol­len die­se und ande­re Fra­gen beant­wor­tet und auf die Erkun­dung der Welt­erbe­stadt neu­gie­rig gemacht wer­den. Dabei ist auch ein Exkurs in Rich­tung imma­te­ri­el­les Kul­tur­er­be und Welt­do­ku­men­ten­er­be vor­ge­se­hen. Auch die­se sind mit der Gärt­ner­tra­di­ti­on sowie den Rei­chen­au­er Hand­schrif­ten und dem Lor­scher Arz­nei­buch aus der Staats­bi­blio­thek Bam­berg in der Stadt ver­wur­zelt.

Der Stand­ort in spe für das Welt­erbe-Besu­cher­zen­trum, das Are­al der Unte­ren Müh­len, ist ide­al: zen­tral und gut sicht­bar gele­gen und fuß­läu­fig von allen Sehens­wür­dig­kei­ten erreich­bar. Die Ein­rich­tung wird nicht nur das Bil­dungs- und Kul­tur­ange­bot Bam­bergs syste­ma­tisch ergän­zen, son­dern an die­ser Stel­le auch hel­fen, den Tou­ri­sten­strom auf der Obe­ren Brücke zu ent­zer­ren.

Ein pri­va­ter Inve­stor plant, den Neu­bau, der noch vor­han­de­ne Mau­er­tei­le der ehe­ma­li­gen Ster­zer­müh­le inte­griert, auf eige­ne Kosten zu errich­ten. Das Nut­zungs­kon­zept des Inve­stors beinhal­tet ein Was­ser­kraft­werk und sieht vor, dass neben dem Welt­erbe-Besu­cher­zen­trum ein gastro­no­mi­scher Betrieb in das Gebäu­de ein­zieht.

Der Zeit­plan für das Vor­ha­ben ist ambi­tio­niert: 2018 soll das Welt­erbe-Besu­cher­zen­trum ein­ge­weiht wer­den. Das ver­heißt Gro­ßes, denn 2018 fei­ert das Welt­erbe „Alt­stadt von Bam­berg“ sein 25-jäh­ri­ges Jubi­lä­um.

In regel­mä­ßi­gen Abstän­den wird das Zen­trum Welt­erbe Bam­berg ein Zeit­raf­fer­vi­deo ver­öf­fent­li­chen, das den Bau­fort­schritt zei­gen wird. Ein erstes Video fin­det sich auf dem You Tube-Kanal der Stadt Bam­berg:

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