18 Kir­cheh­ren­ba­cher Feu­er­wehr­dienst­lei­sten­de haben sich einer Lei­stungs­prü­fung gestellt

Mit den großen Saugschläuchen wird Wasser aus offenen Gewässern entnommen. Die sogenannte Saugleitung muss bei der Prüfung richtig aufgebaut werden. Foto: Feuerwehr/smü
Mit den großen Saugschläuchen wird Wasser aus offenen Gewässern entnommen. Die sogenannte Saugleitung muss bei der Prüfung richtig aufgebaut werden. Foto: Feuerwehr/smü

Drei Strahl­roh­re in drei Minu­ten – 18 Ein­satz­kräf­te leg­ten Lei­stungs­prü­fung erfolg­reich ab

Mit Blitz, Don­ner und einem kräf­ti­gen Regen­schau­er hat die Abnah­me der Leis-tungs­prü­fung „Die Grup­pe im Lösch­ein­satz“ begon­nen. Aber der Wet­ter­gott mein­te es dann doch gut mit den 18 Frau­en und Män­ner der Kir­cheh­ren­ba­cher Feu­er­wehr, die sich dem Lei­stungs­nach­weis stell­ten. Bei ihm geht es um das stan­dard­mä­ßi­ge Vor­ge­hen bei einem Brandeinsatz.

In höch­stens drei Minu­ten und zehn Sekun­den müs­sen die Ehren­amt­li­chen einen kom­plet­ten Lösch­an­griff auf­bau­en: Von der Was­ser­ent­nah­me aus einem Hydran­ten bis zum „Löschen des Feu­ers“ mit drei Strahl­roh­ren. Als fik­ti­ver Brand die­nen drei Eimer, die umge­spritzt wer­den müs­sen. Aber die Lei­stungs­prü­fung befasst sich mit mehr Details: Kno­ten und Sti­che, Gerä­te­kun­de und je nach abzu­le­gen­der Stu­fe eine Zusatz­auf­ga­be – so muss­ten meh­re­re Teil­neh­mer bei­spiels­wei­se ihr Erste Hil­fe-Wis­sen unter Beweis stel­len. Auch das Kup­peln der Saug­lei­tung, mit der Lösch­was­ser aus Gewäs­sern ent­nom­men wird, gehört zu den Inhal­ten. Sechs Stu­fen umfasst die Lei­stungs­prü­fung, an der im Tur­nus von zwei Jah­ren teil­ge­nom­men wer­den kann.

Zum ersten Mal war Maria Brüt­ting dabei (Bron­ze). Das Abzei­chen in Sil­ber (Stu­fe 2) absol­vier­ten Jonas Bächer, Phil­ipp Döt­zer, Johan­nes Götz, René Grimm, Moritz Kraus, Anna Maria Pau­li und Tobi­as Rop­pelt. Die drit­te Stu­fe (Gold) leg­ten Seba­sti­an Bail, Micha­el Götz, Chri­sti­an Hüb­sch­mann, David Kraus und Mat­thi­as Weiß ab. Das Blau-Gol­de­ne Abzei­chen (Stu­fe 4) tra­gen künf­tig Chri­sti­an Loch­ner, Dani­el Mül­ler und Hei­ko Och an der Dienst­uni­form. Und die höch­ste Stu­fe (6/Rot-Gold) leg­ten Mat­thi­as Rop­pelt und Kom­man­dant Seba­sti­an Mül­ler ab.

Als Schieds­rich­ter waren Kreis­brand­in­spek­tor Johan­nes Schmitt sowie die Kreis­brand­mei­ster Diet­mar Wil­lert und Chri­sti­an Wol­frum gekom­men. Sie beschei­nig­ten den Brand­schüt­zern eine „sau­be­re“ Arbeit bei allen Auf­ga­ben. Die Vor­be­rei­tung lag zum Groß­teil erst­mals in den Hän­den der jun­gen Füh-rungs­kräf­te Mat­thi­as Weiß und René Grimm. Zaun­gä­ste der Prü­fung waren u.a. Zwei­ter Bür­ger­meis-ter Micha­el Knör­lein und Drit­ter Bür­ger­mei­ster Kon­rad Galster.

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