Akkordeon-Orchester der Kreismusikschule Bamberg begeisterte das Publikum

Akkordeon-Orchester der KMS. Foto: Katharina Nau
Akkordeon-Orchester der KMS. Foto: Katharina Nau

25 Akkordeonistinnen und Akkordeonisten der Kreismusikschule Bamberg trafen sich in Hirschaid zu einem besonderen Konzert: Sie musizierten in vier verschiedenen Ensemble-Besetzungen und präsentierten den über 100 Zuhörerinnen und Zuhörern die Ergebnisse ihrer Probenarbeit.

Als Auftakt spielte das Akkordeon-Ensemble der Kreismusikschule eine Allemande aus dem mehrsätzigen Werk „Die drei Musketiere“ des Hersbrucker Komponisten Adolf Götz. Nach einer fanfarenartigen Eröffnung ließen die Spieler brillante Läufe hören und „surften“ durch zahlreiche Tonarten. Das Junioren-Akkordeon-Ensemble (Carolin Harrer, Ida Potzel, Joleen Kundmüller, Linnea Höhn, Josefa Kohlmann, Tim Gabriel, Benedikt Ochs, Paul Schuh) wartete mit einer lustigen Clown-Geschichte auf. Die Charakterstücke des Akkordeon-Komponisten Tillo Schlunck setzten die Akkordeonisten sehr bildlich in Musik um.

Im Anschluss gesellten sich zum Junioren-Ensemble fünf Anfängerinnen und Anfänger (Marie Wittmann, Jano Dörfler, Niklas Lerch, Leonard Bauer, Max Ackermann) im Alter von sieben bis neun Jahren, die ihren ersten Auftritt sehr gut meisterten. Der Akkordeon-Solist Leo Pfister interpretierte sehr eindrucksvoll den ersten Satz „Allegro“ aus der berühmten Sonate in C-Dur, KV 545. Zusammen mit der Querflötistin Lena Thiem musizierten beide einen beschwingten Walzer und eine rasante „Tarantella tortorella“.

Den Hauptteil des Konzerts gestaltete das Akkordeon-Ensemble der Kreismusikschule mit Thomas Sedlmeir, Jakob Sedlmeir, Maria Spörlein, Lena Hornung, Jonas Hein, Marko Lunz, Katharina Nau, Leo Pfister, Johannes Hänchen, Daniel Eckert, Sina Wohlpart und Valentin Goller. Die Jugendlichen und Erwachsenen zwischen 12 und 25 Jahren wurden effektvoll unterstützt durch die Schlagzeuger Konrad Czech und Justus Söllner, beide Schüler des Schlagzeuglehrers Jochen Mennig. Die berühmte Filmmusik von „Die fabelhafte Welt der Amélie“ erklang ausdrucksstark und schwungvoll in drei Sätzen und die teilweise minimalistischen Melodien des Komponisten Yann Tiersen verdichteten sich durch den Orchesterklang eindrucksvoll. Wie gut eingespielt dieses Ensemble ist, zeigte sich in der Umsetzung des ABBA-Medleys „Greatest Hits“ mit „Waterloo“, „The Winner Takes It All“, „Money, Money, Money“, „I do, I do, I do“ und „Mama Mia“.

Den fulminanten Abschluss dieses Konzerts bildete ein großes Akkordeon-Orchester der „Älteren“ und „Jüngeren“. Gemeinsam spielten sie „Rockin‘ Accordion“ von Hans-Günther Kölz und schickten damit die begeisterten Zuhörer beschwingt nach Hause.