Fahn­dungs­er­folg – Woh­nungs­ein­bre­cher kurz nach der Tat in Forch­heim fest­ge­nom­men

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Bam­berg

FORCH­HEIM. Kurz nach sei­nem Ein­bruch am Mitt­woch­vor­mit­tag in ein Ein­fa­mi­li­en­haus im Stadt­teil Bucken­ho­fen konn­ten Beam­te der Forch­hei­mer Poli­zei einen 46-Jäh­ri­gen fest­neh­men, der Schmuck aus dem Anwe­sen ent­wen­det hat­te. Kri­mi­nal­po­li­zei und Staats­an­walt­schaft Bam­berg haben die wei­te­ren Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und suchen noch Zeu­gen. Inzwi­schen erging auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Haft­be­fehl gegen den Mann.

Kurz nach 10.30 Uhr teil­te die Bewoh­ne­rin per Not­ruf mit, dass ein Unbe­kann­ter offen­bar soeben in ihr Haus im Föh­ren­weg ein­ge­stie­gen und uner­kannt wie­der geflüch­tet war. Wie sich wenig spä­ter her­aus­stell­te, hat­te der Täter dabei Schmuck im Wert eines nied­ri­gen vier­stel­li­gen Euro­be­trags aus dem Schlaf­zim­mer mit­ge­nom­men.

Vor­läu­fi­ge Fest­nah­me des Tat­ver­däch­ti­gen unweit des Tat­orts

Im Rah­men der sofort ein­ge­lei­te­ten Fahn­dung mit einer Viel­zahl von Poli­zei­strei­fen stell­ten Forch­hei­mer Beam­te den Rumä­nen fest, der sich nur weni­ge hun­dert Meter vom Tat­ort ent­fernt auf­hielt. Den Ord­nungs­hü­tern ent­ging nicht, dass der Mann gera­de den gestoh­le­nen Schmuck ver­schwin­den las­sen woll­te, wor­auf­hin sie das Die­bes­gut sicher­stell­ten und den 46-Jäh­ri­gen vor­läu­fig fest­nah­men. Zudem führ­te er noch wei­te­re Schmuck­ge­gen­stän­de mit sich, die nicht aus dem vor­an­ge­gan­ge­nen Ein­bruch, mög­li­cher­wei­se aber aus ande­ren Dieb­stahls­de­lik­ten, stam­men.

Tat­ver­däch­ti­ger in Unter­su­chungs­haft

Das Fach­kom­mis­sa­ri­at für Ein­bruchs­de­lik­te der Kri­po und die Staats­an­walt­schaft Bam­berg füh­ren nun die wei­te­ren Ermitt­lun­gen gegen den rumä­ni­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen und prü­fen auch Zusam­men­hän­ge mit ande­ren Eigen­tums­de­lik­ten. Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft befin­det sich der 46-Jäh­ri­ge zwi­schen­zeit­lich in einer Justiz­voll­zugs­an­stalt.

Ermitt­ler suchen noch Zeu­gen

Nach ersten Erkennt­nis­sen von Poli­zei und Staats­an­walt­schaft war der Mann zuvor als Bett­ler in dem Wohn­ge­biet unter­wegs und bereits von einer auf­merk­sa­men Anwoh­ne­rin foto­gra­fiert wor­den. Die Ermitt­ler schlie­ßen nicht aus, dass der Tat­ver­däch­ti­ge dort wei­te­re Straf­ta­ten began­gen haben könn­te und bit­ten des­halb Zeu­gen, die eben­falls auf den Rumä­nen auf­merk­sam wur­den, sich bei der Poli­zei zu mel­den.

Der 46 Jah­re alte Mann kann wie folgt beschrie­ben wer­den:

  • 167 Zen­ti­me­ter groß, schlan­ke Gestalt
  • Schwar­ze Haa­re, Voll­bart
  • Beklei­det mit cur­ry­far­be­ner Cord-Hose, brau­nen Schu­hen und einer schwar­zen Kapu­zen­jacke mit einem groß­flä­chi­gen wei­ßen Auf­druck in Form eines Dol­lar­scheins auf Vor­der- und Rück­sei­te
  • Führ­te einen sil­ber­nen Tret­rol­ler mit sich

Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich unter der Tel.-Nr. 0951/9129–491 bei der Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg zu mel­den.

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