EHC Bay­reuth: Chan­cen­lo­se Tigers in Bie­tig­heim

Der Haupt­run­den­mei­ster mach­te kur­zen Pro­zess

In Spiel 3 wie­der im Ellen­tal kamen die Tigers dies­mal mit Robin­son für Wohl­berg und dem zurück gekehr­ten, aber wie eini­ge ande­re ange­schla­ge­nen, Seba­sti­an Busch zwar rela­tiv gut ins Spiel, aber nach weni­gen Minu­ten über­nahm der hei­mi­sche Haupt­run­den­sie­ger klar das Kom­man­do. Die 8 Spie­le in den letz­ten 16 Tagen für den EHC Bay­reuth sah man nun deut­lich in den Bei­nen. Beson­ders die umge­stell­te Para­de­for­ma­ti­on Kel­ly, McK­night und Wel­ler bekam man kaum in den Griff. Fol­ge­rich­tig brach­ten Mc Knight (6.) und Kel­ly (8.) ihre Far­ben auch schnell deut­lich in Füh­rung. Auch danach behiel­ten die Grün-wei­ßen die Zügel fest in der Hand und die Gäste vom Roten Main kamen kaum zu eige­nen Aktio­nen oder Ent­la­stung. Der Mei­ster­schafts­an­wär­ter brach­te aber vor­erst kei­ne wei­te­re Schei­be an Vos­vr­da vor­bei und so ging man mit die­sem völ­lig ver­dien­ten 2–0 in die erste Pau­se.

Im zwei­ten Abschnitt ging es wei­ter mit die­sem Ein­bahn­stra­ssen­hockey. Zwar über­stan­den die Ober­fran­ken 80 Sekun­den dop­pel­te Unter­zahl, aber kaum wie­der kom­plett traf Zien­tek zum 3–0 und als kei­ne 2 Minu­ten spä­ter Tops­corer McK­night wei­ter erhöh­te, war die­se Par­tie schon sehr früh vor­ent­schie­den. Viel zu ein­fach kamen die Stee­lers immer wie­der in die gefähr­li­chen Zonen und zum Abschluss. Nach dem 5–0 von Zien­tek hat­te Tigers­goa­lie Vos­vr­da genug und mach­te Platz für sei­nen Stell­ver­tre­ter Wie­de­mann. Am Dau­er­druck der Haus­her­ren änder­te das aber nichts und der sehr star­ke Kel­ly traf noch­mals.

Die extre­men Bela­stun­gen der letz­ten Mona­te for­der­ten bei den Wag­ner­städ­tern wei­ter sicht­bar ihren Tri­but und die tech­nisch durch die Bank äußerst ver­sier­ten Stee­lers nutz­ten ihre Vor­tei­le mit teil­wei­se klas­se her­aus gespiel­ten Tref­fern bis zum 9–0 durch Just, Lukes und erneut McK­night nach 48 Minu­ten. Die Par­tie blieb aber sehr fair und die gut 100 Bay­reu­ther Fans im Sta­di­on lie­ßen sich auch nicht unter­krie­gen. Sie fei­er­ten sich und ihr Team trotz des deut­li­chen Rück­stan­des. Die über­ra­gen­de Sai­son­lei­stung des abge­schla­gen ein­ge­stuf­ten Auf­stei­gers darf auch die­se her­be Nie­der­la­ge nicht schmä­lern. Dies­mal war der Tank ein­fach zu leer um dem Top­fa­vo­ri­ten sei­ner pha­sen­wei­se herr­lich anzu­schau­en­den Spiel­kunst rich­tig Paro­li bie­ten zu kön­nen.

Das näch­ste Heim­spiel des EHC fin­det am kom­men­den Diens­tag, 21. März 2017 um 20 Uhr im Tiger­kä­fig statt. Tickets für die Spie­le der Tigers fin­den Sie hier: https://www.etix.com/ticket/v/11752/eisstadion-bayreuth-der-tigerkäfig

Bie­tig­heim Stee­lers – EHC Bay­reuth 9:0 (2–0;4–0;3–0)

  • 3 007 Zuschau­er
  • Stra­fen: B: 4 Min BT: 4 Min
  • Power­plays: B: 0/2 BT: 0/2
  • Bay­reuth: Vos­vr­da, Wie­de­mann (ab 30.) – Neher, Hei­der (2), Lin­den, Kasten, Potac, May­er – Mar­sall, Pav­lu, S.Busch, Gei­gen­mül­ler, Robin­son (2), Kolozva­ry, Bar­tosch, V.Busch, Kuchej­da, Stas, Fröh­lich, Rypar
  • Bie­tig­heim: Mar­ti­no­vic, Mechel – Prom­mers­ber­ger, Brown, Auger, Schwarz, Stein­groß, Bor­zecki – Schoofs, Lukes, Zien­tek (4), Just, Rod­man, Kel­ly, McK­night, Fink, Alt, Wel­ler
  • Tore: 1:0 (5) Mc Knight (Schwarz, Wel­ler); 2:0 (9) Kel­ly (Mc Knight); 3:0 (23) Zien­tek (Rod­man, Brown); 4:0 (25) Mc Knight (Kel­ly, Auger); 5:0 (30) Zien­tek (Just, Bor­zecki); 6:0 (39) Kel­ly (Mc Knight, Wel­ler); 7:0 (42) Just (Zien­tek, Rod­man); 8:0 (47) Lukes (Rod­man, Zien­tek); 9:0 (48) McK­night (Wel­ler, Kel­ly);

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