Forchheimer Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen: Landtagsvizepräsidentin Ulrike Gote stimmt Kreis-Grüne auf Bundestagswahlkampf ein

Ulrike Gote. (c) Ulrike Gote

Ulrike Gote. (c) Ulrike Gote

Grüne wollen GroKo ablösen und mitgestalten

Die Forchheimer Grünen schworen sich bei ihrer Kreisversammlung auf den Bundestagswahlkampf ein. Als besonderen Gast konnte Bundestagskandidatin Lisa Badum die grüne Vizepräsidentin des Landtags, Ulrike Gote, begrüßen.

Freiheit statt Angst

Badum zeigte sich in ihrer Eröffnungsrede erfreut und erleichtert vom Ausgang der Wahl in den Niederlanden. Populisten und Hetzer seien von den Bürgerinnen und Bürgern in ihre Schranken verwiesen, Demokraten gestärkt worden. Das Bündnis „GroenLinks“ habe mit Freiheit statt Angst geworben und dazugewonnen. Badum sieht dies als Rückenwind auch für die deutsche grüne Partei.

In welcher Welt sollen unsere Kinder leben?

Ulrike Gote stellt dies als zentrale Frage für die Bundestagswahl in den Mittelpunkt.

„Für eine gute Zukunft braucht es Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit. Grüne kämpfen für Vielfalt, eine offene Gesellschaft und ein friedliches Zusammenleben“, machte Gote deutlich. Am besten lässt sich das ihrer Meinung nach in einem gemeinsamen und starken Europa erreichen, das aus Fehlern lernen und sich weiter entwickeln muss.

„Auch der Schutz unserer Lebensgrundlagen bleibt wichtiger denn je“, so Gote. Nur die Grünen fordern schnelles und nachhaltiges Handeln bspw. bei der Energiewende, beim Verkehr, in der Landwirtschaft, bei Boden- und Gewässerschutz. Als dritten Schwerpunkt nannte Gote die soziale Gerechtigkeit . Als einzige Partei denken Grüne auch die weltweite Gerechtigkeit mit und sprechen sich auch gegen Handelsverträge auf dem Rücken von ärmeren Ländern aus.

„Es braucht die Grünen, um unsere Lebensgrundlagen zu sichern und unseren Kindern eine Zukunft zu geben. Deshalb streben wir eine Regierungsbeteiligung an“, so Gote.

Starke Grüne – Wählerinnen und Wähler entscheiden

Grüne könnten sich vor der Wahl weder einseitig auf eine populistisch-ausgrenzende Union noch auf die Kohle-SPD festlegen, so Badum. Dies habe auch viel mit Respekt vor den Wählerinnen und Wählern zu tun, denn nur diese entscheiden am 24. September, welche Koalition überhaupt möglich ist. Eine offene, liberale und 100 % Erneuerbare Gesellschaft gebe es in jedem Fall nur mit starken Grünen und einem Kurs der Eigenständigkeit.

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