MdB Andre­as Schwarz: “Glei­cher Lohn für Frau­en – Am 18. März ist Equal Pay Day”

„Die­ser Tag mar­kiert sym­bo­lisch die geschlechts­spe­zi­fi­sche Lohn­lücke“ erläu­tert der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Andre­as Schwarz (Bamberg/​Forchheim) die Bedeu­tung des Equal Pay Day. „Der Equal Pay Day fei­ert die­ses Jahr sein 10-jäh­ri­ges Jubi­lä­um und macht dar­auf auf­merk­sam, wie viel noch zu tun ist. Nach wie vor lie­gen die durch­schnitt­li­chen Brut­to­stun­den­löh­ne von Frau­en in Deutsch­land um 21 % nied­ri­ger als die von Män­nern. Umge­rech­net erge­ben sich dar­aus 77 Tage, an denen Frau­en in die­sem Jahr umsonst gear­bei­tet haben.“

In Deutsch­land sind die Lohn­un­ter­schie­de zwi­schen Män­nern und Frau­en im Ver­gleich zu ande­ren west­eu­ro­päi­schen Län­dern beson­ders hoch. Die­se bestehen­de Lohn­lücke hat auch schwer­wie­gen­de Aus­wir­kun­gen auf die spä­te­re Ren­te von Frau­en. Zudem arbei­ten vie­le Frau­en nach wie vor in Teil­zeit­jobs und im Nied­rig­lohn­sek­tor. Dadurch droht ihnen spä­ter Alters­ar­mut.

„Wir arbei­ten dar­an, die­se Lohn-Lücke mög­lichst schnell zu schlie­ßen“, betont der Bam­berg-Forch­hei­mer Abge­ord­ne­te. „Und dafür braucht es gesetz­li­che Maß­nah­men. Des­halb wer­den wir den Gesetz­ent­wurf zum Ent­gelt­trans­pa­renz­ge­setz, den Manue­la Schwe­sig nach har­ten Ver­hand­lun­gen im Koali­ti­ons­aus­schuss vor­ge­legt hat, jetzt im Par­la­ment bera­ten und durch­set­zen. Das Ent­gelt­trans­pa­renz­ge­setz soll noch in die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode ver­ab­schie­det wer­den.“

Der Gesetz­ent­wurf sieht unter ande­rem einen indi­vi­du­el­len Aus­kunft­an­spruch in Betrie­ben mit mehr als 200 Beschäf­tig­ten vor. Damit sol­len bis zu 14 Mio. Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer das Recht erhal­ten, zu erfah­ren, wie sie im Ver­gleich zu ihren Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, die einer glei­chen oder gleich­wer­ti­gen Tätig­keit nach­ge­hen, bezahlt wer­den.

„Beschäf­tig­te mit einem indi­vi­du­el­len Aus­kunfts­recht aus­zu­stat­ten und die Unter­neh­men durch die­ses Gesetz in die Pflicht zu neh­men, ist ein wich­ti­ges Signal und ein gelun­ge­ner Auf­takt für wei­te­re gesetz­li­che Initia­ti­ven in der näch­sten Legis­la­tur­pe­ri­ode. Dafür will ich kämp­fen, nicht zuletzt auch für die beruf­li­che Zukunft mei­ner klei­nen Toch­ter“, bekräf­tigt Andre­as Schwarz.

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