Peg­nitz: Groß­fahn­dung nach Flüch­ti­gen

A9 / PEG­NITZ, LKR. BAY­REUTH. Sämt­li­che Anhal­te­si­gna­le miss­ach­te­te am Don­ners­tag­mor­gen ein bis­lang unbe­kann­ter Mann auf der A9. Eine Strei­fen­be­sat­zung der Ver­kehrs­po­li­zei woll­te den mit gestoh­le­nen Kenn­zei­chen fah­ren­den Wagen stop­pen. Der Straf­tä­ter hielt unver­mit­telt auf der Auto­bahn an und flüch­te­te zu Fuß.

Gegen 9.15 Uhr fiel den Beam­ten der Renault Lagu­na auf der Auto­bahn im Bereich Peg­nitz auf. Bei einer Über­prü­fung stell­te sich her­aus, dass die ange­brach­ten Kenn­zei­chen aus dem Zulas­sungs­be­reich Karls­ru­he (KA) gestoh­len waren. Offen­bar erkann­te der Mann die bevor­ste­hen­de Kon­trol­le und flüch­te­te durch die Rast­an­la­ge Frän­ki­sche Schweiz und zurück auf die Auto­bahn in Rich­tung Bay­reuth. Auf Höhe Büchen­bach hielt der Flüch­ti­ge unver­mit­telt auf dem Stand­strei­fen an und flüch­te­te zu Fuß in ein Wald­ge­biet. Zahl­rei­che Strei­fen­be­sat­zun­gen, ein Poli­zei­hub­schrau­ber und Poli­zei­hun­de fahn­den unter Lei­tung der Ver­kehrs­po­li­zei Bay­reuth seit­dem nach dem Mann.

Er ist etwa 35 – 40 Jah­re alt, 180 Zen­ti­me­ter groß, hat brau­ne Haa­re und trug eine blaue Hose sowie eine blau-graue Jacke.

Wie die wei­te­ren Abklä­run­gen erga­ben, sind die am Fahr­zeug ange­brach­ten Kenn­zei­chen in der Nacht zum Don­ners­tag in Karls­ru­he gestoh­len wor­den. Der­zeit wer­den die wei­te­ren Umstän­de zu dem zurück­ge­las­se­nen Fahr­zeug geprüft. Die wei­te­ren Ermitt­lun­gen und Spu­ren­si­che­rungs­maß­nah­men über­nahm die Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth. Hier­zu wur­de der Renault Lagu­na sicher­ge­stellt und abge­schleppt.

Die Poli­zei bit­tet im Zuge ihrer Ermitt­lun­gen um Mit­hil­fe und appel­liert:

  • Neh­men Sie im Bereich Büchen­bach / Trockau / Rast­an­la­ge kei­ne Anhal­ter mit!
  • Ver­stän­di­gen Sie umge­hend die Poli­zei über den Not­ruf 110, wenn Sie Per­so­nen mit ent­spre­chen­der Beschrei­bung sehen!

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