11. März in Bam­berg: Demo gegen Abschie­bun­gen nach Afghanistan

Freund statt Fremd und das Netz­werk für Bil­dung und Asyl rufen zusam­men mit einer Viel­zahl wei­te­rer Unter­stüt­zer zu einer Demon­stra­ti­on gegen die Abschie­bung von Geflüch­te­ten nach Afgha­ni­stan auf.

Die Demon­stra­ti­on wird am 11. März 2017 in Bam­berg statt­fin­den. Sie beginnt mit einer Auf­takt­kund­ge­bung um 13:00 Uhr am Bahn­hof und wird sich von dort in die Bam­ber­ger Innen­stadt bewe­gen, wo sie am Gabel­mann gegen 16:00 Uhr mit einer Abschluss­kund­ge­bung been­det wird.

Wie auch die Mahn­wa­chen, die seit 20. Febru­ar regel­mä­ßig jeden Mon­tag um 18:00 Uhr am Gabel­mann statt­fin­den, wen­det sich auch die Demon­stra­ti­on gegen bereits erfolg­te und zukünf­ti­ge Abschie­bun­gen von Schutz­su­chen­den nach Afghanistan.

Abschie­bun­gen nach Afgha­ni­stan sind nach Auf­fas­sung der Initia­to­ren Abschie­bun­gen in ein Kri­sen- und Kriegs­ge­biet, in dem Leib und Leben täg­lich durch Gewalt, Krieg, Atten­ta­te und unzu­rei­chen­de Ver­sor­gung bedroht sind. Die­se Abschie­bun­gen sind recht­lich und men­schen­recht­lich nicht hin­nehm­bar. Betrof­fen waren und sind auch jene Schutz­su­chen­de, deren Inte­gra­ti­on in unse­re Gesell­schaft schon weit fort­ge­schrit­ten ist. Die Abschie­bun­gen zer­stö­ren gelei­ste­te Inte­gra­ti­ons­be­mü­hun­gen und erzeu­gen unter Betrof­fe­nen ein Kli­ma der Angst.

Afgha­ni­stan ist nir­gends ein siche­res Land. Dies muss von der Bun­des­re­gie­rung und der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung aner­kannt wer­den, so die For­de­rung der Ver­an­stal­ter. Abschie­bun­gen dort­hin müs­sen gestoppt wer­den. Flücht­lin­gen aus sol­chen Län­dern muss eine lang­fri­sti­ge Blei­be­per­spek­ti­ve eröff­net werden.

Für wei­ter­ge­hen­de Infor­ma­tio­nen ver­wei­sen die Initia­to­ren auf ihre Online-Ver­öf­fent­li­chun­gen, z. B. unter freund​statt​fremd​.de

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