Vere­na Ben­te­le und Andre­as Schwarz besu­chen Pro­jekt „KUFA“ der Lebens­hil­fe Bam­berg

Im neuen „Haus der kulturellen Vielfalt“ ist viel Platz für Musik, Tanz, Theater und Malerei.
Im neuen „Haus der kulturellen Vielfalt“ ist viel Platz für Musik, Tanz, Theater und Malerei.

Kul­tur für alle im „Haus der kul­tu­rel­len Viel­falt“

Mit dem sprich­wört­li­chen Trom­mel­wir­bel wur­de Vere­na Ben­te­le von der Per­cus­sion­grup­pe „Hör­sturz“ im neu­en „Haus der kul­tu­rel­len Viel­falt“ der Lebens­hil­fe Bam­berg will­kom­men gehei­ßen. Die Behin­der­ten­be­auf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung besuch­te die Ein­rich­tung zusam­men mit dem SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Andre­as Schwarz, der das Tref­fen ermög­licht hat­te.

„Die­ses 2012 erwor­be­ne Grund­stück erlaubt es uns, nun über einen seit Jah­ren geheg­ten Traum einer „Inklu­si­ven Kul­tur­werk­statt“ oder, wie wir es jetzt nen­nen, ein Haus der „Kul­tu­rel­len Viel­falt“ für unse­re Offe­ne Behin­der­ten­ar­beit nach­zu­den­ken“, erläu­ter­te Gün­ther Hof­mann, Geschäfts­füh­rer der Lebens­hil­fe Bam­berg e.V., das Vor­ha­ben „Auf der Flä­che von 2 693 qm sind ver­schie­de­ne Gebäu­de, dar­un­ter auch ein ehe­ma­li­ges Wohn­ge­bäu­de und eine Lager­hal­le, die wir umfas­send sanie­ren und umbau­en wol­len.“

„Mit dem „Haus der kul­tu­rel­len Viel­falt“ möch­ten wir inklu­si­ve kul­tu­rel­le Bil­dung und Kul­tur­ar­beit in den Berei­chen Thea­ter, Tanz, Musik, Bil­den­de Kunst, Lite­ra­tur und Film nach­hal­tig umset­zen. Bun­des­weit könn­te sich das KUFA so zu einem Leucht­turm­pro­jekt für inklu­si­ve kul­tu­rel­le Bil­dung und Kul­tur­ar­beit ent­wickeln“, füg­te Moni­ka Mai­er­hö­fer von der Offe­nen Behin­der­ten­ar­beit hin­zu.
Geplant sind ein Musik­pro­be­raum, ein Kunst­ate­lier, ein Pro­ben­raum für die Thea­ter­grup­pe sowie Funk­ti­ons- und Ver­wal­tungs­räu­me.

„Es ist ganz wich­tig, dass behin­der­te Men­schen abseits von Woh­nen und Arbei­ten auch noch Gele­gen­heit zur Frei­zeit­ge­stal­tung bekom­men. Denn das macht das Leben aus. Lei­der kom­men bis­her nur rela­tiv weni­ge Men­schen mit Behin­de­rung in den Genuss kul­tu­rel­ler Bil­dung“, begrüß­te Ben­te­le im Gespräch die Plä­ne der Lebens­hil­fe.

Auch Andre­as Schwarz zeig­te sich vom Pro­jekt KUFA über­zeugt: „,Inklu­si­ve kul­tu­rel­le Bil­dung und Kul­tur­ar­beit trägt in hohem Maß zur Inklu­si­on von Behin­der­ten Men­schen in unse­rer Gesell­schaft bei. Hier lei­sten die Lebens­hil­fe und alle am Pro­jekt Betei­lig­ten eine tol­le Arbeit.“

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