Stadt­wer­ke Bam­berg testen Video­tech­nik im Lini­en­bus

Die Stadt­wer­ke Bam­berg testen in einem ihrer Bus­se den Ein­satz von Video­tech­nik. Mit dem Ein­bau der Kame­ras soll die Sicher­heit im Bam­ber­ger öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr (ÖPNV) wei­ter erhöht wer­den. Bis Ende März sol­len ins­ge­samt acht von 61 Bus­sen mit der neu­en Tech­nik aus­ge­stat­tet sein.

Mit der neu­en Video­tech­nik wol­len die Stadt­wer­ke ihre Fahr­gä­ste und Beschäf­tig­ten vor tät­li­chen Über­grif­fen im Bus schüt­zen. Zugleich soll Sach­be­schä­di­gun­gen im Bus vor­ge­beugt und die Straf­ver­fol­gung ver­ein­facht wer­den. Infol­ge von Van­da­lis­mus im ÖPNV ent­stand den Stadt­wer­ken allein im ver­gan­ge­nen Jahr ein finan­zi­el­ler Scha­den in fünf­stel­li­ger Höhe.

In dem Lini­en­bus sind ins­ge­samt vier Video­ka­me­ras instal­liert. Die Video­auf­zeich­nun­gen wer­den nach 72 Betriebs­stun­den auto­ma­tisch gelöscht, im Fall eines Alarms wer­den die Daten eine Woche lang geson­dert gesi­chert. Fahr­gä­ste erken­nen den Bus an einem Kame­ra­sym­bol, das an den Bus­tü­ren auf die Video­auf­zeich­nung auf­merk­sam macht. Das Fahr­zeug wird auf allen Bus­li­ni­en und ver­stärkt im Nacht­bus­be­trieb ein­ge­setzt.

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