Mes­ser­an­griff auf Ehe­frau endet in Haft

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Bam­berg

BAM­BERG. Mit einem Mes­ser ver­letz­te ver­gan­ge­ne Woche ein Mann sei­ne Ehe­frau und flüch­te­te anschlie­ßend. Obwohl er zunächst unter­tauch­te, konn­te der 40 Jah­re alte Tat­ver­däch­ti­ge am Mon­tag­mor­gen in Bam­berg fest­ge­nom­men wer­den. Inzwi­schen befin­det er sich auf Antrag der Staats­an­walt­schaft in Unter­su­chungs­haft.

Am Mor­gen des 25. Janu­ar griff der 40-Jäh­ri­ge unver­mit­telt an der Woh­nungs­tür eines Anwe­sens in der Star­ken­feld­stra­ße sei­ne Ehe­frau mit einem Mes­ser an und ver­letz­te sie mit einem Stich in den Hals. Gleich dar­auf ergriff der Mann die Flucht. Wäh­rend sein Opfer mit dem Ret­tungs­dienst in ein Kran­ken­haus gebracht wur­de, fahn­de­te eine gro­ße Anzahl Poli­zi­sten nach dem Tat­ver­däch­ti­gen. Die­ser tauch­te zunächst unter, aller­dings konn­ten die Beam­ten sei­ne Spur auf­neh­men und ihn schließ­lich am Mon­tag­mor­gen im Bam­ber­ger Stadt­ge­biet fest­neh­men. Das Fach­kom­mis­sa­ri­at der Kri­po Bam­berg und die Staats­an­walt­schaft füh­ren die umfas­sen­den Ermitt­lun­gen. Die Ehe­frau konn­te ver­gan­ge­ne Woche die Kli­nik wie­der ver­las­sen.

Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bam­berg erging am Diens­tag Haft­be­fehl wegen ver­such­ten Tot­schlags gegen den Beschul­dig­ten. Anschlie­ßend brach­ten ihn Beam­te in eine Justiz­voll­zugs­an­stalt.

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