Enkel­trick­be­trü­ger erfolg­reich – War­nung der Ober­frän­ki­schen Polizei

In ver­schie­de­nen Berei­chen Ober­fran­kens waren am Frei­tag wie­der soge­nann­te Enkel­trick­be­trü­ger am Werk. In einem Fall in Bay­reuth hat eine älte­re Dame etli­che tau­send Euro über­ge­ben. Im Land­kreis Hof sind die Ange­ru­fe­nen nicht auf die For­de­run­gen ein­ge­gan­gen. Die Ober­frän­ki­sche Poli­zei warnt wie­der­holt vor die­ser Masche.

Am spä­ten Vor­mit­tag erhielt eine betag­te Bay­reu­the­rin einen Anruf ihrer ver­meint­li­chen Nich­te. Die­se bat um einen hohen Bar­geld­be­trag zur Erstei­ge­rung eines Grund­stückes. Ohne sich rück zu ver­si­chern hob die Frau das Geld von ihrem Kon­to ab und über­gab es im Stadt­teil Bir­ken an einen Mann, den die ver­meint­li­che Nich­te beauftragte.

Der Bote kann wie folgt beschrie­ben werden:

  • etwa 40 – 50 Jah­re alt
  • 165 Zen­ti­me­ter groß, kräf­ti­ge Statur
  • trug eine Hornbrille
  • beklei­det mit blau­em Ano­rak und einer Müt­ze oder Kappe

Auch im Land­kreis Hof wur­den älte­re Damen von ver­meint­li­chen Ange­hö­ri­gen ange­ru­fen und um einen grö­ße­ren Geld­be­trag gebe­ten. Hier reagier­ten die Frau­en aller­dings rich­tig und gin­gen nicht auf die betrü­ge­ri­sche Masche ein.

Im Bay­reu­ther Fall bit­ten die Ermitt­ler der Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth um Hin­wei­se zu dem beschrie­be­nen Mann unter der Tel.-Nr. 0921/506–0.

Die Ober­frän­ki­sche Poli­zei warnt in die­sem Zusam­men­hang vor dem wei­te­ren Auf­tre­ten der­ar­ti­ger Betrüger:

  • Sei­en Sie miss­trau­isch, wenn sich Per­so­nen am Tele­fon als Ver­wand­te oder Bekann­te aus­ge­ben, die Sie als sol­che an der Stim­me nicht erkennen.
  • Hal­ten Sie nach einem Anruf mit finan­zi­el­len For­de­run­gen bei Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen Rücksprache.
  • Über­ge­ben Sie nie­mals Geld an unbe­kann­te Personen.
  • Infor­mie­ren Sie sofort die Poli­zei, wenn Ihnen eine Kon­takt­auf­nah­me ver­däch­tig vorkommt

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