FFW Kir­cheh­ren­bach: 2.136 Stun­den für die Sicherheit

Der neue Kommandant Sebastian Müller überreichte Willert seinen alten Kommandanten-Helm mit den Unterschriften aller Einsatzkräfte. Foto: Feuerwehr/R. Grimm
Der neue Kommandant Sebastian Müller überreichte Willert seinen alten Kommandanten-Helm mit den Unterschriften aller Einsatzkräfte. Foto: Feuerwehr/R. Grimm

Ehren­kreuz für ehe­ma­li­gen Kom­man­dan­ten der FFW Kirchehrenbach

Viel los war im letz­ten Jahr für die Feu­er­wehr am Fuße des Wal­ber­la – auch bei weni­ger Ein­sät­zen als 2015: Die Pla­nung und Aus­lie­fe­rung des neu­en Hil­fe­lei­stungs­lösch­grup­pen­fahr­zeugs, die umfas­sen­de Aus­bil­dung dafür, der Pla­nungs­start für den neu­en Gerä­te­wa­gen Logi­stik und die statt­ge­fun­de­ne Kom­man­dan­ten-Neu­wahl. Bei der Dienst­ver­samm­lung blick­ten die Ver­ant­wort­li­chen auf ein beweg­tes Jahr zurück. Zuvor erhielt das neue Lösch­fahr­zeug von Pfar­rer Oli­ver Schütz sei­nen kirch­li­chen Segen. Der ehe­ma­li­ge Kom­man­dant Diet­mar Wil­lert wur­de mit dem Ehren kreuz des Kreis­feu­er­wehr­ver­ban­des (KFV) geehrt.

Bür­ger­mei­ste­rin Anja Geb­hardt eröff­ne­te die Dienst­ver­samm­lung. Dem gewohn­ten Dank für das Gelei­ste­te in der kom­mu­na­len Ein­rich­tung folg­te der Blick auf die Finan­zen der Wal­ber­la­ge­mein­de, die 2016 und 2017 mit dem Kauf von zwei Ein­satz­fahr­zeu­gen kräf­tig in ihre Sicher­heit inve­stiert. Erst mals als neu­er Kom­man­dant trug Seba­sti­an Mül­ler den Tätig­keits­be­richt vor. In den Mit­tel­punkt stell­te er das hohe Niveau an Aus­bil­dung und Aus­rü­stung, dass es gel­te zu hal­ten und – wo nötig – auszubauen.

Über 400 Stun­den Aus­bil­dung für neu­es Fahrzeug

Er dank­te allen Ehren­amt­li­chen für das „fan­ta­sti­sche Enga­ge­ment“ bei den Aus­bil­dungs­ter­mi­nen für das neue Lösch­fahr­zeug. Dabei sind über 400 Stun­den auf­ge­wen­det wor­den, trotz Weih­nachts­zeit und Jah­res­wech­sel. Außer­dem fan­den im letz­ten Jahr ins­ge­samt 54 Fort­bil­dungs­ter­mi­ne in den ver­schie­de­nen Berei­chen statt.

Alles in allem waren die Ein­satz­kräf­te ins­ge­samt 2.136 Stun­den bei Aus- und Fort­bil­dung, Ein­sät­zen und ande­ren Ter­mi­nen für die Gemein­de unter­wegs. Für heu­er kün­dig­te der neue Kom­man­dant ver­schie­de­ne Ände­run­gen im Dienst­plan und die Anwer­bung neu­er Brand­schüt­zer an. Dabei nahm er auch die Gemein­de „mit ins Boot“.

Drei Mal durf­te der Feu­er­wehr­chef das Dienst­al­ters­ab­zei­chen für zehn Jah­re Feu­er­wehr­dienst an Chri­sti­an Hüb­sch­mann, Johan­nes Götz und Mat­thi­as Weiß aus­hän­di­gen. Mit Hans Geb­hardt konn­te erst­mals eine Feu­er­wehr­dienst­zeit von ins­ge­samt 45 Jah­ren gewür­digt wer­den. Auch Beför­de­run­gen stan­den auf der Tages­ord­nung: Dani­el Mül­ler wur­de zum Ober­feu­er­wehr­mann ernannt, Mat­thi­as Weiß zum Löschmeister.

KFV-Ehren­kreuz für ex-Kommandanten

Einen beson­de­ren Tages­ord­nungs­punkt gab es außer­dem: die Ver­ab­schie­dung des lang­jäh­ri­gen, ehe­ma­li­gen Kom­man­dan­ten Diet­mar Wil­lert. Von 1997 bis 2016 stand er an der Spit­ze der Wehr. Bevor es meh­re­re Geschen­ke von der Mann­schaft gab, trat Kreis­brand­rat Oli­ver Fla­ke ans Red­ner pult. Er zeich­ne­te Wil­lert mit dem Ehren­kreuz des Kreis­feu­er­wehr­ver­ban­des Forch­heim aus.

Als sicht­ba­re Erin­ne­rung über­reich­te ihm sein Nach­fol­ger sei­nen alten Kom­man­dan­ten-Helm, auf dem sich alle Ein­satz­kräf­te mit Unter­schrift ver­ewigt hat­ten. Außer­dem einen „def­tig gefüll­ten“ Feu­er­wehr-Ruck­sack. Und – beglei­tet von vie­len Lachern – ein klei­nes fern­ge­steu­er­tes Feuerwehrauto.

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