Der VGN befragt sei­ne Fahr­gä­ste

In allen Ver­kehrs­mit­teln und Lini­en des VGN sind ab Sams­tag, 4. Febru­ar 2017 wie­der Inter­view­er unter­wegs. Bis Ende Novem­ber füh­ren sie im gesam­ten Ver­bund­ge­biet Fahr­gast­be­fra­gun­gen sowie Zäh­lun­gen durch und erkun­di­gen sich dabei nach dem ver­wen­de­ten Fahr­aus­weis, den benutz­ten Lini­en und Hal­te­stel­len sowie nach dem Zweck der Fahrt. Die Befra­gun­gen fin­den größ­ten­teils im Fahr­zeug statt, an stark fre­quen­tier­ten U‑Bahnhöfen auch am Bahn­steig. Alle Erhe­ber tra­gen ein Namens­schild und füh­ren zur Legi­ti­ma­ti­on auch einen Inter­view­er­aus­weis mit sich. Bei der Befra­gung bit­ten sie die Fahr­gä­ste auch ihre Fahr­kar­te vor­zu­zei­gen. Dies dient der ein­deu­ti­gen Erfas­sung des ver­wen­de­ten Tickets und nicht der Fahr­schein­kon­trol­le. Die Ant­wor­ten der Fahr­gä­ste wer­den mit Smart­pho­nes erfasst.

Wert­vol­le Erkennt­nis­se

Mehr als 400.000 Kun­den will der VGN das gan­ze Jahr über befra­gen. Damit sol­len wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen zur Nut­zung der mehr als 700 Bus- und Bahn­li­ni­en gewon­nen wer­den. Sie die­nen der Ver­tei­lung der Fahr­geld­ein­nah­men unter den mehr als 100 Ver­kehrs­un­ter­neh­men im VGN. Unver­zicht­bar sind sie auch bei der Opti­mie­rung des Ver­kehrs­net­zes sowie der Tarif- und Fahr­ten­an­ge­bo­te. So etwa bei der Erstel­lung der Nah­ver­kehrs­plä­ne von Städ­ten und Land­krei­sen, bei Aus­schrei­bun­gen von Ver­kehrs­lei­stun­gen, Pro­gno­sen zur Fahr­gast­ent­wick­lung, beim Aus­bau von P+R‑Anlagen oder der Pla­nung von Infra­struk­tur­pro­jek­ten. Der VGN bit­tet sei­ne Fahr­gä­ste des­halb, sich an der Fahr­gast­be­fra­gung zu betei­li­gen.

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